Aktionsgruppe Sommerkahl

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„Helft mit,

die Welt ein wenig zu verbessern“

Aktionsgruppe Sommerkahl

Das 50-jährige Bestehen des Friedensdorfes stimmt Alfons Heilmann von der Aktionsgruppe Sommerkahl nachdenklich:

„Denn das, was in dem Wort Friedensdorf steckt, scheint aktuell weiter entfernt zu sein denn je.“

Zum Glück, so Heilmann, gebe es auch in Süddeutschland viele ehrenamtliche Mitarbeiter, die die Arbeit des Friedensdorfes unterstützen.

Die Aktionsgruppe Sommerkahl verfolgt seit ihrer Gründung 1989 zwei Ziele: Betreuung von Kindern in den regionalen Krankenhäusern und Durchführung von Aktionen, die das Friedensdorf finanziell unterstützen über die regionalen Grenzen hinaus bekannt machen.

Neben den Beteiligungen an Messen, Ausstellungen, Festen und Weihnachtsmärkten steht die Paketaktion „Hilfe wird gepackt“ im Herbst eines jeden Jahres im Fokus der kleinen ehrenamtlichen Truppe:

„Es ist fantastisch, wie sich unsere Region mit unserer Aktionsgruppe identifiziert und weit über 800 Pakete zu diesem Hilfstransport beisteuert. Schulen, Kindergärten, kirchliche und weltliche Organisationen sowie viele Privatpersonen beteiligen sich daran.“

Highlight seit zehn Jahren ist der „Friedenslauf durch den Kahlgrund“ für Läufer, Walker oder Geher. Der Lauf wird durch Sponsoren wie die RV Bank Alzenau unterstützt, und der Bürgermeister von Schöllkrippen, Reiner Pistner, lässt es sich nicht nehmen, die Läufer am Ziel zu begrüßen.

Auch Kabarettveranstaltungen wurden von der Aktionsgruppe Sommerkahl durchgeführt, um die Hilfsorganisation bekannt zu machen und Einnahmen dem Friedensdorf zu spenden. Da die Kabarettisten umsonst gastierten, war es immer ein toller Erfolg.

Natürlich betreuen auch einige Personen wie Temur Yusufi oder Christel und Alfons Heilmann Kinder in den regionalen Krankenhäusern. Sie könnten ein Buch über ihre Erlebnisse schreiben:

„Als wir Habibullah eine Glasbrille schenkten, saß er Zeitung lesend im Flur des Krankenhauses, hatte aber die Zeitung auf den Kopf gedreht. Hauptsache, er hatte eine Brille, denn die Ärzte, Krankenschwestern und seine beiden Betreuer trugen auch eine Brille.“

Das ehrenamtliche Engagement bringe jedem das Gefühl, die Welt zumindest ein bisschen verbessert zu haben, sagt Heilmann:

„Wir bräuchten noch mehr Menschen, die sich engagieren. Steht also auf und helft mit, die Welt zu verändern.“

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