Freundeskreis Emmerich

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Das Lächeln, das du schenkst,
kehrt zu Dir zurück

Freundeskreis Emmerich

Im Emmericher Krankenhaus werden seit 1997 von Dr. Grunwald und seinem Team Kinder aus dem Friedensdorf Oberhausen behandelt. Anfangs waren das nur einige Kinder im Jahr, die von den Hostessen des Krankenhauses betreut wurden. Die Anfragen wurden mehr und mehr, so dass 2001 ein Förderkreis gegründet wurde.

Mit Förderkreisgeldern, finanzieller Zuwendung der Stadt Emmerich und Unterstützung des Krankenhauses wurden ein kindgerechtes Krankenzimmer eingerichtet und Kinderbetten angeschafft. So konnten kontinuierlich zwei Kinder aus dem Friedensdorf im Emmericher Krankenhaus aufgenommen werden.

Mittlerweile wurden hier weit über 100 Mädchen und Jungen aus Kriegs- und Krisengebieten behandelt. Die Mitgliedsbeiträge des Förderkreises finanzieren zudem seit vier Jahren eine Vormittags-Betreuerin für die Kinder, um das Pflegepersonal zu entlasten. Ehrenamtler kümmern sich nachmittags um die Kinder. Die Betreuungsgruppe ist inzwischen auf 15 Frauen und einen Mann angewachsen, die teilweise schon seit vielen Jahren mit großem Engagement bei der Sache sind.

Die Helfer nennen vor allem die gelebte Nächstenliebe als Motor ihrer ehrenamtlichen Arbeit, finden darin aber auch eine sinnvolle Beschäftigung im Ruhestand. Auch habe der Umgang mit den Friedensdorf-Kindern den Aktiven Zugang zur Lebenssituation der Flüchtlingskinder in ihren Heimatländern gewährt. So formulieren es einige Helfer:

„Ich denke, dass ich viel von ihnen lernen kann, über ihr Leben und die Herkunftsländer.“

Alle machten die Erfahrung: „Das Lächeln, das du jemandem schenkst, kehrt zu Dir zurück.“ Zudem sei es beeindruckend, wie geschickt die Kinder mit ihrem Handicap umgehen und wie erfinderisch sie sind, Alltagsdinge zu meistern.

Gern aber würden die ehrenamtlichen Helfer auch nach abgeschlossener Behandlung mehr Informationen bekommen, wie es ihren Schützlingen in ihrer Heimat ergeht. Ein schwieriges Unterfangen angesichts der oft immens riesigen Entfernung und oft fehlender technischer Möglichkeiten.

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