Freundeskreis Hamburg

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„Im Alleingang kann niemand die
Betreuung übernehmen“

Freundeskreis Hamburg

Der Freundeskreis Hamburg wurde Ende der 1990er Jahre von engagierten Menschen um Dr. Margot Warnecke und Filomena Gomes gegründet. Symbolträchtigerweise hieß damals eines der ersten dort betreuten Kinder – ein Mädchen aus Angola – „Esperanca", Hoffnung. Wie alle anderen Freundeskreise auch, wünschen sich die Hamburger Helfer Nachwuchs für ihr ehrenamtliches Engagement.

Seit 2007 koordiniert Helga Claussen die Arbeit des Freundeskreises. Dabei kann sie auf die Hilfe von portugiesisch- und persischsprachigen Helferinnen zurückgreifen. Das erleichtert die Kommunikation mit den Kindern und dem Pflegepersonal, die vielfach  Portugiesisch sprechen.

Tatkräftige Unterstützung kommt auch aus Japan: Yoku Damyar kam über ein Einführungsseminar in Oberhausen zum Hamburger Freundeskreis.

Die Betreuer im hohen Norden haben sich die Hamburger Krankenhäuser untereinander aufgeteilt, damit die bestmögliche Versorgung für die Kinder gewährleistet ist. Helga Claussen: „Im Alleingang kann niemand die Betreuung eines Kindes übernehmen. Besonders wichtig ist der regelmäßige Informationsaustausch.“

Der Freundeskreis Hamburg beteiligt sich neben der Krankenhausbetreuung auch an der alljährlichen Friedensdorf-Paketaktion und schickt jedes Jahr im Dezember ein ganz besonderes Paket nach Oberhausen: Helga Claussen stellt Selbstgemachtes – dicke Socken und andere jahreszeitlich nützliche Dinge – zum Verkauf für den Nikolausmarkt in Oberhausen-Schmachtendorf zur Verfügung.

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