Freundeskreis Mönchengladbach

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Unterstützung von Gehhilfen
bis Brunnenbau

Freundeskreis Mönchengladbach

„Das wunderbare Erlebnis, zu sehen, wie aus kranken, ängstlichen, traurigen allmählich gesunde und fröhliche Kinder werden“,

so formuliert Günter Wulf vom Freundeskreis Mönchengladbach die Bedeutung der ehrenamtlichen Friedensdorf-Arbeit für ihn und seine Mitstreiter. Wulf erinnert sich gern an Habibullah aus Afghanistan, der wegen eines Granatsplitters in der Harnröhre mit einem Blasenkatheder nach Mönchengladbach kam: „Seine staunende Freude zu sehen, als er nach der Operation das erste Mal wieder auf normalem Wege Pipi machen konnte, hat mich sehr beeindruckt.“ Er wird auch den dreijährigen Dawid nicht vergessen: „Er konnte weder sprechen noch laufen, war kurzsichtig und schielte. Er kam mit einer kaputten Niere zu uns. Nach Entfernen der Niere bekam er von uns eine Augenklappe fürs gesunde Auge sowie eine Harry-Potter-Brille. Da er nun besser sehen konnte, lernte er schnell laufen und begann, Deutsch zu sprechen. Seine Eltern werden ihr Kind kaum wiedererkannt haben, das keine Schmerzen mehr hatte und in einer Sprache sprach, die sie nicht verstehen konnten.“

Als Vertreter des Freundeskreises Mönchengladbach hielt Wulf vor den Rotariern in Mönchengladbach einen Vortrag über die Arbeit des Friedensdorfes. Darauf folgten jährliche Spenden der Rotarier MG-Niers in Höhe der Kosten der in  Mönchengladbach behandelten Kinder. Nach der Trennung der Rotary-Clubs Mönchengladbach konnte der abgespaltete Rotary Club MG „Gero" dafür gewonnen werden, an das Friedensdorf ebenfalls größere Beträge zu spenden.  

Günter Wulf:

„Nachdem das Elisabeth-Krankenhaus 2005 keine Kinder mehr behandeln wollte, konnte ich das Krankenhaus 2010 in schwierigen Verhandlungen doch bewegen, wieder Kinder vom Friedensdorf aufzunehmen.“

Seit 2001 nimmt auch das Krankenhaus Neuwerk immer mal wieder kleine Patienten aus Kriegs- und Krisengebieten auf; mitunter sogar gleichzeitig zwei Kinder.

Die Mitglieder des Freundeskreises sorgen auch dafür, dass Gehhilfen für die Kinder bereit stehen. Gespendet wurden bisher 65 Paar. Zudem stellten die Mitglieder den Kontakt zum Verein „Kinder sollen sehen e.V.", der seitdem Hilfsmittel für das Blindenprojekt „Comped Home" in Kambodscha spendet. Spenden finanzierten auch zwei Brunnen für Basisgesundheitsstationen in Kambodscha.

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