Leibniz Gymnasium Essen

Krieg und Frieden

Friedensdorf Bildungswerk besucht 8. Klasse

Die achte Klasse des Leibniz-Gymnasiums-Essen, unter Klassenleitung von Felicitas Weber, empfing am 01. Februar Katharina Schramek und Praktikantin Sarah Kudikila vom  Bildungswerk im Rahmen des Themas  „Krieg und Frieden“.

Vor allem heutzutage ist eines, im Hinblick auf die Medien, stets präsent – Krieg. Dieses Phänomen ist schon seit Jahrtausenden in verschiedenen Versionen allgegenwärtig, aber das Konstrukt verändert sich nicht. Konfliktparteien sehen keinen anderen Ausweg, als ihre Sichtweisen durch Gewalt zum Ausdruck zu bringen. Um diese Hintergründe zu verstehen und Wege zu finden, gewaltfrei zu kommunizieren, als auch zu agieren und somit Konflikte, die in Krieg ausarten könnten, friedlich zu lösen, fokussiert Felicitas Weber mit ihrer Klasse diesen Themenschwerpunkt.  Dies bezüglich ist die Klasse auch auf die Funktion der Politik eingegangen.

Das Friedensdorf Bildungswerk, gegründet im Jahr 1986, vermittelt als drittes Standbein des Friedensdorf International,  neben Familien- und Erwachsenenbildung vor allem auch friedenspädagogische Inhalte, um das soziale Bewusstsein und Engagement der Menschen in Deutschland für entwicklungspolitische Themen und für friedliche Konfliktlösungen zu sensibilisieren.  Friedensdorf International hilft seit  50 Jahren verletzten und kranken Kindern aus Kriegs- und Krisengebieten. Kinder, denen in ihrer kriegs- und krisenerschütterten Heimat medizinisch nicht geholfen werden kann, werden nach Deutschland gebracht, um sie bundesweit in Kliniken behandeln zu lassen, wo sie kurzfristige medizinische Behandlung erfahren. Nach ihrem Klinikaufenthalt und anschließenden Rehabilitationsmaßnahmen im Friedensdorf kehren alle Kinder wieder in ihre Heimat und zu ihren Eltern zurück. Eine umfassende Projektarbeit in den Heimatländern der Kinder fördert die medizinische und humanitäre Versorgung vor Ort, damit die medizinische Einzelfallhilfe in den Partnerländern irgendwann einmal obsolet wird.

Die aufgeschlossenen Schüler stellten dem Friedensdorf Bildungswerk Team gezielte Fragen bezüglich ihres politischen Engagements. Wie beispielsweise, inwieweit das Friedensdorf politisch engagiert ist, was es noch erreichen möchte und ob es seine Arbeit die Gesellschaft verändert bzw. verändert hat.

Als Fazit animierte Katharina Schramek die Schüler zur Partizipation und zu agieren, wenn man bereits im eigenen Umfeld Ungerechtigkeit erfährt, zu helfen und somit zu einer Gesellschaft beizutragen, welche nicht egozentrisch handelt.

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