Früherer Schalker im Friedensdorf

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Europapokalsieger Ingo Anderbrügge mit vier Jugendtrainern in Oberhausen

Torschreie, Sprints und Dribblings, dazu ermunternde Pfiffe und begeisterte Anfeuerungsrufe für 24 Friedensdorf-Jungs. Das - und das Training mit Fußballlehrer Ingo Anderbrügge kennzeichnete den Tag für rund 150 Friedensdorf-Kinder.  

Denn für den Ex-Profi, der eine Trainerin und drei Trainer mit nach Oberhausen gebracht hatte, zählten nicht allein Erfolge auf dem Platz oder etwa der Gewinn des abschließenden Turniers durch eines der Kinder-Teams. Im Mannschaftsport, den er bundesweit bei Camps für Straßen- oder Vereinsfußballer mit seiner Jugendschule „Fußballfabrik“ fördert, will er auch Werte vermitteln. „Es geht um Fairness, Selbständigkeit im Fußball und die kritische Sicht auf Mobbing“, bekennt Anderbrügge.  Werte, die die Friedensdorf-Kinder an der Rua Hiroshima auch während ihres Deutschland-Aufenthaltes leben und lernen.

Der Tag mit der „Fußballfabrik“, den die Merck Finck Stiftung dem Friedensdorf gespendet hatte,  begann wie überall im Sport mit dem Aufwärmen in Gruppen. Ob die Sechs- bis 13-jährigen dann beim Dribbling am Morgen zum „Team Schalke“, „Dortmund“ und „Bayern“ gehörten, entschied sich für sie anhand namentlich gekennzeichneter Trinkflaschen, die sie zur Mannschaftsauslosung  aus Kisten mit den Logos der drei Profi-Clubs zogen. „Wir freuen uns sehr, mit unserer Spende den Kindern ein wenig Lebensfreude zurückgeben zu können“, bilanzierte Melanie Strüngmann, Vorstand Merck Finck Stiftung.

Pünktlich zum Training standen zudem auch zwei neue Tore  für den Sportplatz des Friedensdorfes bereit, die die Stadt Oberhausen zuvor zur Verfügung gestellt hatte.  In Erinnerung an den Tag werden die Kinder in Zukunft mit Bällen kicken, die die Gäste als Geschenk im Friedendorf ließen.

Fotos: Martin Büttner

 

Eine Antwort

  1. Anne Below
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    Toll, vielen Dank an alle, die den Kindern solch eine Freude bereitet haben..

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