,,Musik zu leben, das zählt”

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Sauerländer begeistert Menschen im
Norden für das Friedensdorf

Peter Grosche

Alles begann im Internet. Ein Info-Film des Journalisten und früheren TV-Moderators Olaf Kracht ließ den dreifachen Vater Peter Grosche in Schleswig-Holstein aufhorchen. „Krachts Bilder und Informationen über das Friedensdorf hatten mich 2015 gepackt“, sagt der Bandleader, Musikproduzent und Autor für Klavier- und Keyboard-Lehrbücher zwei Jahre später. Doch allein durch Bilder und Informationen über kranke und in ihrer Heimat nicht behandelbare Kinder wurde der Inhaber der Flensburger Musikschule nicht zum Freund des Friedensdorfes. Er wollte wissen, was das für Kinder sind, die das Friedensdorf seit heute über 50 Jahren nach 

Deutschland holt.  „Zu meinem ersten Besuch im Friedensdorf kam ich nach Oberhausen, weil ich sicherstellen wollte, dass mich nicht allein Szenen beeinflussen, die fernsehgerecht auch auf Herz und Tränendrüse setzten“, sagt er.

Was für den gebürtigen Sauerländer und ehemaligen Dortmunder folgte? Gespräche mit Freunden im Revier, die den Entschluss für ein Charity-Engagement reifen ließen. Schließlich führten sie seit Februar 2016 zu vorerst vier Gala Live-Shows mit dem Namen „Ray of Hope“ zwischen Dänemark und Ostsee. In Flensburg und in Niebüll…  Anfangs in einem Autozentrum, dann in einer Waldorf-Schule und in großen Hallen. 

Weit über 1500 Menschen erlebten die Events zugunsten von kranken Kindern aus aller Welt. Für die Veranstaltungen hatte  Grosche bis dahin Schüler, Musik-Dozenten und Kollegen begeistert, dazu auch Tänzer oder Artisten. „Persönlich müssen Sie überzeugt sein und wissen, wofür sie sich engagieren. Sonst gewinnen Sie niemanden  als Unterstützer, Sponsoren oder Helfer“. Mindestens genauso wichtig wie der Kraftakt, große Veranstaltungen auf die Beine zu stellen, war für Grosche, auch in den Köpfen der Menschen präsent zu sein mit seinen Musikveranstaltungen und im Herzen der Gäste etwas zu bewegen.

Deshalb traten bei den norddeutschen Veranstaltungen „Ray of Hope“ auch Ärzte aus Kliniken von Hamburg bis Flensburg auf die Bühne. Sie berichteten, warum sie sich auch bei ihren Klinik-leitungen für die kostenfreie Behandlung von Kindern aus Afghanistan, Tadschikistan oder Angola stark machen. Dazu motivierte Flensburgs Stadtpräsidentin Swetlana Krätzschmar

Menschen bei Benefiz-Galen in Schleswig-Holstein dafür, dass sie sich für die kranken Kinder im fast 600 Kilometer entfernten Oberhausen einsetzten.

Was sich für Peter Grosche über zwei Jahre nach dem Info-Film „Die Botschaft der Kinder“, zehn Stunden Show- und Musikprogramm und seinen Besuchen im Friedensdorf verändert hat? „Ein anderer Mensch oder Musiker bin ich nicht geworden“, sagt der Mann, der über mehr als drei Jahrzehnte  Erfahrung im Bühnen- und Musikgeschäft hat. Der ehemalige Revierbürger, der mit seinen Konzerten rund 14.000 Euro Erlös einspielte,  will vom hohen Norden aus auch 2018 für die kranken Kinder weiter aktiv sein. Vielleicht etwas anders als bei den bisherigen „Ray of Hope“ Events, sicher aber mit viel Engagement. Erste Pläne hat er in der Tasche. Peter Grosche: „Wir müssen Musik für andere leben und gemeinsam Frieden voranbringen. Das ist, was zählt.“

2 Antworten

  1. Sowa, Maria
    | Antworten

    Was habe ich geschrieben? MS

  2. Peter Grosche
    | Antworten

    Herzlichen Dank für diese Presse-Information und die warmherzigen Worte.
    Ich habe mich sehr darüber gefreut.

    Und JAA…… es geht weiter im Norden mit “Ray Of Hope”.

    Aber der Dank gebührt auch allen Acts, Künstlern und Sponsoren, die es ermöglichten, dass “Ray Of Hope” so fantastisch und groß wurde.
    Die Shows 2018 sind in Planung und Vorbereitung.

    Vielleicht schaffen wir es ja gemeinsam, einmal ein Konzert in Oberhausen zu geben. Es wäre wundervoll.

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