Abseits touristischer Pfade

Japanische Friedensdorf-Freunde
begegneten Kindern bei Musik

Ungewöhnliche Deutschlandreise für sieben Japaner/-innen aus Tokio sowie einen japanischen Besucher aus Heidelberg. Wie jährlich mehrere hundert Gäste aus dem Land der Kirschblüte besuchten sie im März während einer Woche in  Deutschland an drei Tagen das Friedensdorf. Fünf Jahre lang hatten sie immer wieder Gedanken über eine solche Reise abseits traditioneller süddeutscher Touristenziele gesponnen. Dann  machten die Freunde der japanischen Journalistin Chiriaki Kuragaki Nägel mit Köpfen.

Zusätzlich zu Besuchen in Dresden und Leipzig lernten sie Friedensdorf International und hier auch die Kinder aus aller Welt  selbst kennen. Eigens für die Friedensdorf-Kinder machten sie Angebote rund um Musik, Basteln und Tanz.  Initiatorinnen dieser Workshops waren auch Chiaki Kuragaki,Reporterin des großen japanischen Versandhauses Cataloghouse, sowie die Flötenlehrerin Reika Oobo.

 

„Ein Workshop war ,Musikinstrumente erzählen‘. Kinder hörten und entdeckten dabei, wie etwa ein Fagott funktioniert“, sagt Maki Nakaoka vom Friedensdorf. Die japanische Mitarbeiterin der Kinderhilfsorganisation freut sich: „Egal, ob beim Singen auf Japanisch („Wir alle leben“) oder Deutsch haben die Kinder begeistert mitgemacht. Verständi-gung war kaum ein Problem.“  Ein Höhepunkt der Tage im Friedensdorf war für die Besucher und die Kinder auch der Workshop „Rasseln basteln“. In Gruppen mit kleinen sowie großen Jungen und Mädchen folgten auch temperamentvolle Tänze. Fazit: Die Mitglieder der Besuchergruppe behalten das Friedensdorf und „seine“ Kinder in Erinnerung. Als frohe Patienten und lebendigen Lebensort.  Es steht für die Chance der Kinder, nach vielen Bemühungen zu Hause fern der Heimat wieder gesund zu werden.

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