WM: Sympathie für Deutsche in Fernost

Friedensdorf-Partner besucht Kinder
und drückt Daumen für Neuer und Co.

 

Daumendrücken für die deutsche Mannschaft im rund 12000 Kilometer entfernten Kambodscha. Chau Kim Heng, kambodschanischer Projektpartner des Friedensdorfes, schickte jetzt ein Foto von sportbegeisterten Kindern mit den Worten ,,liebe Grüße - und wir drücken die Daumen für Deutschland bei der WM". Heng hatte das Soziale Abfallzentrum in Battambang besucht, wo das Friedensdorf mit Partnern unter anderem ein Sozialprojekt für Kinder aus Müllsammlerfamilien (kambodschanische Müllsammler-Kinder) unterstützt. Mittels eines initiierten Zirkusprojektes wird dort auch die Motorik und das soziale Miteinander der Heranwachsenden durch das Friedensdorf gefördert. Chau Kim Heng war im Battambang-Projekt, um dort Sozialarbeiter zu schulen und die Projektarbeit weiter zu stärken.

In Hengs Heimat förderte und fördert das Friedensdorf außerdem den Bau von heute weit über 30 aktiven Gesundheitsstationen. Vor allem in ländlichen Regionen sind diese Stationen ein wichtiger Teil des Gesundheitssystems des Landes. Kambodschas König Norodom Sihamoni hatte Friedensdorfleiter Thomas Jacobs und damit das Friedensdorf für diese nachhaltige Arbeit Ende 2017 mit dem farbigen Schärpenband mit Orden, einer hohen Ehrung Kambodschas, ausgezeichnet.

Zudem trägt Friedensdorf International Verantwortung für ein Projekt zur beruflichen Förderung von blinden und sehbehinderten Jugendlichen. Sie erhalten so Chancen für ihre berufliche Zukunft. Seit der Jahrtausendwende wurden in dem asiatischen Land außerdem etwa der Bau eines Tuberkulose-Krankenhauses ermöglicht und die Ausstattung der Notaufnahme eines Kinderkrankenhauses gefördert sowie die dauerhafte Unterstützung eines Kindergartens in der Nähe der Mülldeponie der Hauptstadt Phnom Penh.

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