MULTI Tag im Oberhausener Friedensdorf

Jugendliche aus 15 verschiedenen Ländern besuchten die Friedensdorf-Kinder

Am 22. August stand das Oberhausener Friedensdorf ganz im Zeichen des interkulturellen Austausches. Rund 300 Mädchen und Jungen des Jugendaustauschprogrammes MULTI besuchten an ihrem Sozial-Tag die Friedensdorf-Kinder in Oberhausen und gingen mit interessanten Einblicken in die Arbeit des Friedensdorfes nach Hause.

Die Jugendlichen aus Griechenland, England, Spanien, Italien, Estland, Rumänien, Peru, Baschkortostan, China, Polen, Island, Israel, Türkei, Deutschland und der Ukraine verbringen zwei Wochen gemeinsam in Deutschland, nehmen an verschiedenen Projekten teil und schließen interkulturelle Freundschaften. Ziel des Austausches ist die Begegnung und das friedliche Zusammentreffen von Jugendlichen aus verschiedenen Kulturkreisen.

Die Mädchen und Jungen zwischen 14 und 17 Jahren verbrachten einen abwechslungsreichen Vormittag in Oberhausen, um die Arbeit von Friedensdorf International kennenzulernen, Zeit mit den Kindern zu verbringen und mit kleinen Arbeiten das „Dorf“ zu unterstützen. Organisiert wurde der gestrige Tag vom Bildungswerk des Friedensdorfes sowie von MULTI-Leiter Marc Grunenberg und mehreren Betreuern der MULTI. Marc Grunenberg arbeitet in Kooperation mit dem Friedensdorf Bildungswerk beim Jugendfriedenspreis „Youth4Peace“ zusammen.

In verschiedene Gruppen eingeteilt, ging es für die Jugendlichen gestern in unterschiedliche Stationen und Bereiche. Unter anderem konnten die jungen Leute mit den Friedensdorf-Kindern sportlich aktiv werden und Fußball, Kicker oder Tischtennis spielen. Andere bastelten gemeinsam mit den kleinen Patienten Fensterdekorationen oder lernten Friedenslieder und verschiedene Tänze. Einige Gruppen packten auch im „Dorf“ mit an und halfen beim Putzen, bei der Gartenarbeit oder beim Streichen. Die Jugendlichen zeigten sehr viel Interesse an der Arbeit des Friedensdorfes. „Wir kamen sehr schnell in Kontakt mit den kleinen Patienten und waren insbesondere davon beeindruckt, wie fröhlich und offen die Kinder trotz ihrer Erkrankungen sind“, sagte eine Teilnehmerin aus Griechenland.

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