Eindrücke unseres Einsatzteams aus Kabul

Zum 78. Afghanistan-Hilfseinsatzes hier die Beiträge unseres Einsatzteams aus Kabul:

Kabul, 12.07.2018
Guten Abend Deutschland,
über alle Provinzen, Ethnien und Sprachen hinweg, hier im „Behandlungsbüro“ beim Roten Halbmond solidarisieren sich die Familien und nehmen Anteil an den Sorgen der Anderen um deren verletztes und / oder erkranktes Kind. Mitfühlendes Kopfnicken, aufmunternde Blicke von Vater zu Vater, wohlwollendes Schulterklopfen unter Männern, beruhigende Worte und Tränen einer Mutter beim Anblick eines anderen schwerverletzten Kindes – hier in diesem Raum verbindet Alle nur Eines – der Wunsch nach Hilfe für die Kinder.
Mit beiden Armen trägt ein Vater behutsam seinen 9 jährigen Sohn in das Zimmer und setzt ihn vorsichtig auf die Holzbank gegenüber unserem Schreibtisch. Eine Frau mit Burka, zu diesem Zeitpunkt wissen wir noch nicht ob dies Mutter, Schwester, Tante oder Großmutter ist, nimmt rechts neben ihm Platz. Ein Unterschenkel des Kindes ist in einen inzwischen ergrauten Verband gewickelt. An manchen Stellen des Verbandes sind gelbe Flecken sichtbar. Mit einem Kopfnicken begrüßt der Vater unser Team und beginnt behutsam den Verband abzuwickeln. Neugierig beäugt der junge Patient sowohl unser Team als auch die Handlungen seines Vaters. Er verzieht keine Miene, selbst als der Verband klebt und der Vater etwas unsanfter vorgehen muss. Während dessen fragt unser afghanischer Doktor, woher die Familie kommt, wie die massive Verletzung entstanden ist und ob bereits medizinische Behandlungen erfolgt sind. Nichts dergleichen, seit einigen Monaten erhält der Junge nur eine antiseptische Salbe und keinen regelmäßigen Verbandswechsel – fehlt es doch vielerorts selbst an Verbandsmaterialien. Wen wundert es da, dass aus einer kleinen Wunde ohne regelmäßige Säuberung und die Gabe von Antibiotika eine massive Infektion entsteht. Alle Aussagen des Vaters werden detailliert notiert, um dem aufnehmenden Krankenhaus in Deutschland möglichst viele Informationen geben zu können. Aktuelle Röntgenbilder werden angefordert. Diese kann die Familie gleich in einem benachbarten Krankenhaus kostenlos anfertigen lassen. Unser afghanischer Kollege behandelt die Wunden mit einer antiseptischen Salbe und legt einen neuen Verband an. Nach Sichtung der aktuellen Röntgenbilder bestehen keine Zweifel, dieser Junge hat eine schwere Knochenentzündung. Wir werden ihn mit nach Deutschland nehmen. Die Zeit läuft, beim nächsten Einsatz wäre es für diesen Jungen wohl schon zu spät gewesen. Die Mutter, ihre Identität hat sich inzwischen geklärt, lächelt. Der Vater legt die rechte Hand auf sein Herz und bedankt sich mit einer leichten Verbeugung.
Leider gibt es auch Kinder, die wir nicht mitnehmen können und das tut weh. Sich mit den begrenzten Möglichkeiten unserer Hilfe abzufinden, fällt in manchen Situationen sehr schwer. So kommt eine Mutter mit ihrem Kind, dessen riesiger Kopf fast 2/3 des Körpers ausmacht. Es hat einen Hydrocephalus (Wasserkopf), lethargisch liegt das Kleinkind in den Armen seiner Mutter. Ein Transport nach Deutschland wäre in diesem Zustand viel zu gefährlich und eine 24 Stunden Betreuung von Nöten. Eine kontinuierliche Kontrolle wäre über Jahre hinweg auch in Afghanistan erforderlich, all das zusammen sprengt den Rahmen unserer Möglichkeiten. Wir verweisen die Eltern an ein Kinderkrankenhaus in Kabul und verdeutlichen ihnen, dass sie sich beeilen müssen, wenn sie das Leben ihres Kindes noch retten wollen. Als die Familie den Raum verlässt, tauschen wir untereinander traurige Blicke aus. In Deutschland ist die Behandlung eines Hydrocephalus von Anfang an möglich.
Dann öffnet sich erneut die Tür und wie die Orgelpfeifen spazieren 1, 2, 3, 4, 5 Kinder mit zwei Erwachsenen herein. Nun wird es schmal auf der Holzbank, eng aneinander gereiht, nehmen der Vater, 4 Jungen und ein Mädchen im Alter von 15 bis 3 Jahren Platz, die Mutter auf einem extra bereitgestellten Plastikstuhl. Ein Blick auf alle Kinder lässt ein großes Unglück erahnen. Alle Kinder haben Narben an Gesicht, Hals und z.T. an den Ohren und unterhalb der Augen. Der Vater erzählt. Der letzte Winter in Kabul war bitterkalt, z.T. bis – 25 Grad. Alle Kinder hielten sich im Wohn-, Schlafzimmer auf, da dies der einzige Raum ist, der im Winter durch einen Holzofen beheizt wird. Der Ofen explodierte und der nahe dem Ofen hängende Gasboiler ebenfalls. „Glück im Unglück“ ist unser erster Gedanke, keines der Kinder scheint zunächst so verbrannt zu sein, dass seine Mobilität eingeschränkt ist und / oder seine Sinnesorgane beeinträchtigt sind. Doch wir haben uns geirrt, das fünfjährige Mädchen hat massive Narbenkontrakturen mit einer größeren offenen Hautstelle, die sich nicht von allein verschließen wird. Wir freuen uns, dass wir sie auf unsere Z-Liste als „Zusage“ setzen können. „Alle Kinder haben diesen Brand überlebt, welch ein Wunder“ sagt unser afghanischer Partner – Allah sei Dank. Die Eltern nicken.
Neben den Krankheitsgeschichten, der Hoffnung auf eine Behandlung in Deutschland und tiefer Dankbarkeit, auch für Tipps zur therapeutischen Behandlungsmöglichkeiten z.B. für Kinder mit Mehrfachbehinderungen in Kabul selbst, gibt es hier nur ein Thema. Die Sehnsucht nach Frieden. Die Menschen sind müde, der tägliche Kampf ums Überleben raubt ihnen unsagbar viel Kraft. So warten wir noch dringend auf die Taskira (etwa vergleichbar mit einem deutschen Personalausweis in DIN A4) eines Vaters, doch er lebt in einer Wüstengegend im Gebirge, die Stromleitungen funktionieren nicht, der Weg in die nächste Stadt ist zu gefährlich, nicht einmal Regierungstruppen wagen sich in dieses Gebiet. Gespräche auf dem Mobiltelefon sind immer wieder unterbrochen. Er wird morgen versuchen dieses so wichtige Papier, ohne dass wir für sein Kind kein Visa für die Behandlung in Deutschland beantragen dürfen, irgendwie unseren afghanischen Kollegen zukommen zu lassen, wie auch immer. Wir warten und hoffen, dass wir den kleinen Patienten mitnehmen können.
Gerade während wir die letzte Zeile schreiben, erhalten wir eine sms von unserem afghanischen Kollegen: Die Taskira des Vater ist da!
Euer Einsatzteam

Kabul, 18.07.2018
Hallo Deutschland,
die letzten Tage in Kabul nutzten wir, um alle gesammelten und unterschriebenen Dokumente der kleinen Patienten für die deutsche Botschaft zu überprüfen, zu ordnen, in Mappen einzusortieren und flugsicher zu verpacken. Nach 10 Tagen in sicherer Obhut unserer afghanischen Partner und voller Eindrücke aus dieser so anderen Welt, wollen wir euch noch einen kleinen Einblick in das Leben in Kabul aus Sicht unserer afghanischen Partner, die hier 365 Tage im Jahr leben, geben.
Derzeit sollen in der Provinz Kabul ca. 7 Millionen Menschen leben, davon allein schätzungsweise bis zu 4 Millionen in der Stadt und jeden Tag werden es mehr. Der Zustrom der Menschen aus allen anderen Provinzen Afghanistans in die längst überfüllte Hauptstadt reißt nicht ab, denn nur noch die Stadt und die Provinz Kabul würden einigermaßen von den Regierungstruppen kontrolliert. Hier fühlen sich die Menschen sicherer als im Rest des Landes. Außerhalb Kabuls seien fast sämtliche Haupt- und Nebenstraßen vor Allem nach Einbruch der Dunkelheit in den Händen bewaffneter Räuberbanden, der Taliban oder dem IS.
Doch in Kabul fehlt es an Allem, Arbeit ist kaum zu finden. Es gibt keinen Wohnraum für so viele Menschen. Um ein Dach über dem Kopf zu haben, bauen die Afghanen illegal kleine Häuser rund um die Hauptstadt. Viele der sich perfekt in die Architektur der Berge einfügenden Behausungen sind illegal errichtet und aus der Not geboren. Wasser- und Stromleitungen existieren vielerorts nicht. Frauen, Männer, Kinder klettern über steiniges Geröll täglich die steilen Berge meist barfuß hinab, um aus dem dreckigen Fluss Wasser in unterschiedlichste Gefäße abzufüllen und es dann wieder hinauf zu schleppen, was für eine tägliche Mühsal bei ca. 35 Grad. Hinzu kommt, dass aufgrund der anhaltenden Hitze und des mangelnden Regens der Fluss immer weniger Wasser führt. Essbares wird von den Ärmsten in der Nähe von Restaurants, auf der Straße oder in Müllbehältern gesucht. Unter- und Mangelernährung und die schlechten hygienischen Zustände bereiten, nicht nur bei den „Bergebewohnern“, den Nährboden für viele Erkrankungen­­: Durchfall, TBC, Lepra usw. – aber auch Herzprobleme, Diabetes, Schlaganfälle sollen aufgrund der Stresssituationen rund ums Überleben zunehmen.
Große Sorge bereitet unseren Partnern auch die permanente Zunahme der Drogenabhängigen und der damit verbundene Anstieg der Kriminalität. Sie schätzen, dass ca. 2 Millionen Menschen in Afghanistan inzwischen abhängig sind. Hauptsächlich werden Heroin und synthetische Drogen wie Chrystal Meth im Land hergestellt und exportiert als auch konsumiert.
Doch auch nach 40 Jahren Krieg und Not geben unsere Partner ihre Hoffnungen auf Frieden und ein menschenwürdiges Leben in Afghanistan nicht auf. Frieden kann laut unserer Freunde nur von „Innen heraus“ entstehen und nur dann, wenn andere Staaten aufhören Afghanistan als Spielball ihrer Interessen zu benutzen. Und eines Tages werden vielleicht wieder viele Touristen ihr eigentlich so wunderschönes Heimatland und seine liebenswürdigen Menschen besuchen.
Herzliche Grüße
Euer Einsatzteam

Außen Vor und dennoch Mittendrin –

Arbeiten in einem Land wo Krieg und Selbstmordanschläge den Alltag der Menschen prägen

Kabul, 15.8.2018

Hallo Deutschland,

auch Kabul, der Ort an dem wir gemeinsam mit unseren afghanischen Partnern nun die Vorbereitungen für den Flug der Kinder nach Deutschland treffen, wird immer wieder von grausamen Anschlägen heimgesucht. So auch gestern, gerade als wir den Arbeitsplan für den heutigen Tag erstellten, hörten wir in der Ferne heftige Detonationen. Zum Glück weit weg, dachten wir, als unser Partner zur Tür hereinkam und berichtete, dass gerade ein Selbstmordattentäter sich in Westkabul in einer Schule in die Luft gesprengt und viele Schülerinnen und Schüler getötet hätte. Bisher habe er nur bruchstückhafte Informationen, hoffe aber mehr herauszufinden. So versuchten wir übers Internet aktuelle Nachrichten  zu erhalten, was uns jedoch zu diesem Zeitpunkt noch nicht gelang. Ja wir arbeiten in einem Kriegsgebiet, dies wurde uns in diesem Moment wieder einmal bewusst vor Augen geführt. Doch wir, das Friedensdorf Team, sind ja nur kurze Zeit hier, beschützt an einem sicheren Ort und dann kehren wir zurück nach Deutschland. Doch wie leben eigentlich unsere Partner und ihre Familien mit dem alltäglichen Wahnsinn? Und so absurd es in unseren Ohren klingen mag, es scheint einen „ganz normalen Alltag“ zu geben. Anschläge, Tote, Schwerverletzte, die Sirenen der Krankenwagen, der Lärm der Hubschrauber, der weiße Zeppelin am Himmel ausgestattet mit Kameras, Detonationen und Schüsse werden zur Gewohnheit. Irgendwie versuchen die Menschen in Kabul einfach nur weiterzuleben und sich nicht einschüchtern zu lassen.

Heute Morgen beim Frühstück mit unseren Partnern war dennoch das Entsetzen über den gestrigen Anschlag in ihren Gesichtern zu lesen. Unser afghanischer Arzt hatte Tränen in den Augen „Warum 50 Kinder töten? Sie wollten doch nur für ihren Schulabschluss lernen, sie gefährden niemanden, sie waren alle zwischen 13 und 18 Jahre alt. Der Schmerz der Familien muss unvorstellbar sein.“

Ein anderer Partner, Vater von drei Kindern, hatte sich kurz überlegt, ob er sein Kind, das die 2. Klasse besucht, heute Morgen in die Schule bringen sollte. Er entschied sich dafür, seine Worte: „ Unsere Kinder brauchen eine gute Bildung, sie sind die Zukunft Afghanistans und werden das Land hoffentlich zum Besseren verändern.“

Als wir heute am Spätnachmittag durch die Straßen Kabuls fahren, ist von dem gestrigen Anschlag nichts zu spüren. In der Innenstadt wimmelt es von Menschen, die auf dem Bazar einkaufen, von Händlern, die ihre Waren am Straßenrand feilbieten, von unzähligen Autos, die sich durch das Verkehrschaos schlängeln. Eben ein „ganz normaler Tag“.

Euer Einsatzteam

Besuch im Marastoon (Gemeinschaft für den Frieden) – , eine Einrichtung unseres Projektpartners, dem Roten Halbmond

Kabul, 16.8.18
Hallo Deutschland,
leider viel zu selten steht die Projektarbeit von Friedensdorf International im Fokus der Öffentlichkeit. So machten wir uns heute durch die verstopften Straßen Kabuls auf den Weg ins Marastoon (Gemeinschaft für den Frieden) am anderen Ende der Stadt. Ein Projekt unserer Partnerorganisation ARCS, das regelmäßig mit Hilfsgütern unterstützt wird. Seit Anfang der 50er Jahre finden hier Menschen aus allen Provinzen Afghanistans ein Zuhause. Menschen ohne Familienanbindung , die psychisch krank, behindert oder alt sind. Mitten in weiträumigen Obstbaumgärten und Grünflächen leben in einem Gebäude mit unterschiedlichen Wohneinheiten 20 Familien mit 104 Familienmitgliedern: Frauen mit ihren Kindern, deren Ehemänner in bewaffneten Auseinandersetzungen getötet wurden oder deren Männer sie verstoßen haben. In einem anderen Haus hinter hohen Schutzmauern werden 81 psychisch kranke Mädchen und Frauen betreut. Auch wenige psychisch kranke Männer, zwei alte Frauen und zwei blinde Männer haben im Marastoon eine sichere Bleibe gefunden. Wenn man in Afghanistan, wie all die Menschen im Marastoon, keine Familie mehr hat, die Einen unterstützt, hat man keine Zukunft. Viele der Bewohner, wie wir vom Leiter der Einrichtung erfahren, haben früher auf der Straße gelebt, ums tägliche Überleben gekämpft und waren schutzlos jeglicher Gewalt ausgeliefert.
Während unseres Rundgangs entdecken wir, wohlbehütet unter einem Baum parkend, einen alten, sehr gepflegten Traktor der Marke Massey-Ferguson, der bis heute genutzt wird. Unser verstorbener Friedensdorf Chef, Ronald Gegenfurtner hatte dafür Sorge getragen, dass Marastoon diesen Traktor erhielt. Auch freuen wir uns mit unseren Partnern vom Roten Halbmond, dass viele der Obstbäume und Reben, auch Spenden des Friedensdorfes, von den Bewohnern gehegt werden und die Ernte Allen zu Gute kommt.
Zum Schluss wollen wir euch noch eine für uns sehr berührende Begegnung schildern. Wir trafen auch ein Mädchen, das vor einigen Jahren in Deutschland zur medizinischen Behandlung war. Sie wurde als Säugling auf der Straße gefunden, im Marastoon aufgenommen und wird dort liebevoll von ihren Mitbewohnerinnen großgezogen. Zunächst beäugte sie uns etwas kritisch und wusste uns wohl nicht so recht einzuordnen, doch als sie die Namen von den Mitarbeiterinnen aus unserer Heimeinrichtung hörte und wir ihr herzliche Grüße von Allen ausrichteten, erhellte sich ihr Gesicht und sie begann herzhaft zu lachen.
Euer Einsatzteam

 

Kabul, 18.08.18

Hallo Deutschland,

inzwischen sind alle verletzten und erkrankten Kinder mit ihren Familien zu unserer Partnerorganisation gekommen. Unsere Sorge, ob die Familien aus den Provinzen die gefährlichen Reisen auf dem Landweg sicher und rechtzeitig bewältigen werden, erwies sich als unbegründet.

Die Familien hatten sich im Halbkreis im Hof versammelt, um gespannt unseren Worten und denen unserer afghanischen Partner zu lauschen. In drei völlig unterschiedlichen Sprachen (Deutsch, Dari, Paschtu) hörten nun ca. 150 kleine und große Menschen z.B. mit welchen Zeichen sich die Kinder im Flugzeug mit uns Ausländern fürs Erste verständigen können – wie etwa unsere Geste fürs Schlafen müde macht wie der Mond in der Dunkelheit . Dies wurde dann auch gleich praktisch eingeübt und entlockte so manchen Vätern ein herzhaftes Lachen. Neben der Zeichensprache wurde den kleinen Zuhörern auch ein Einblick in das Friedensdorfleben gegeben. „Ihr werdet im Friedensdorf Kindern mit anderer Hautfarbe, anderen Religionen und anderen Sprachen begegnen, die genauso wie ihr einfach nur gesund werden wollen. Dort leben wir in Frieden – Dekadesol – und respektieren einander. Auch im Krankenhaus braucht ihr keine Angst zu haben, dort wird man euch einfach nur helfen.“ Nach diesen Worten war rundum ein zustimmendes Kopfnicken der Erwachsenen zu sehen.

Wir wünschen Euch einen schönen Nachmittag.

Auf Wiederhören – Auf Wiedersehen – Khoda Hafez in Deutschland.

Euer Einsatzteam

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