Genesene Kinder aus Afghanistan und Zentralasien kehren heim

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Friedensdorf-Hilfseinsatz: Familien empfangen freudestrahlend ihre Kinder

Am frühen Dienstagmorgen, den 21. August, machten sich über 90 genesene Kinder gemeinsam mit einem Friedensdorf-Einsatzteam auf den Weg nach Afghanistan und Zentralasien. Die Mädchen und Jungen hatten monatelange medizinische Behandlungen erfolgreich hinter sich gebracht.

Obwohl die Kinder mitten in der Nacht aufstehen mussten und sehr müde waren, freuten sich alle auf das lang ersehnte Wiedersehen mit Eltern und Geschwistern. Alle Kinder riefen gut gelaunt „ Nach Hause, nach Hause“, als sie in die Busse der Oberhausener Verkehrsbetriebe STOAG stiegen und sich auf den Weg zum Düsseldorfer Flughafen machten. Nach einem langen Flug konnten die Kinder aus Afghanistan, Tadschikistan, Usbekistan, Georgien und Kirgistan wieder ihre Familien in die Arme schließen. Eva Kammhuber und Kevin Dahlbruch vom Friedensdorf-Einsatzteam berichteten, dass alle Kinder gut angekommen sind und ihren Eltern übergeben wurden: „Insbesondere bei den afghanischen Kindern sind wir erleichtert, dass alle Eltern trotz der anhaltenden Kämpfe aus allen Provinzen nach Kabul kommen konnten, um ihre genesenen Töchter und Söhne in Empfang zu nehmen.“ Das Wiedersehen der Kinder mit ihren Familien ist für alle Friedensdorf-Helfer der schönste Moment. „Es ist so schön zu sehen, wie sehr sich die Eltern über ihre zurückgekehrten Kinder freuen. Man kann erkennen, dass die Kinder von ihren Müttern und Vätern über alles geliebt, aber nicht verhätschelt werden“, resümiert Eva Kammhuber.

Während der Einsatztage in Afghanistan besuchten Eva Kammhuber und Kevin Dahlbruch das Projekt „Marastoon“ in Kabul. Dort finden seit Anfang der 50er Jahre behinderte sowie alleinstehende Menschen Heimstätte und Arbeit. Friedensdorf International unterstützt das Projekt der afghanischen Partnerorganisation, den „Afghanischen Roten Halbmond“, seit 1997 regelmäßig mit Hilfsgütern. Bei seinem Besuch im Marastoon in Kabul sah das Einsatzteam auch den immer noch intakten Traktor und viele Obstbäume, die vom Friedensdorf vor Jahren gespendet wurden. Die Ernte kommt nun allen Bewohnern des Marastoons zu Gute.

3 Responses

  1. Sowa Maria
    | Antworten

    Das es gelingt, abseits der gängigen Hasstiraden und menschenverachtenden Angriffen, humanitäre Hilfe zu leisten, finde ich tröstlich und lässt uns alle hoffen.

    Danke an alle Mitarbeiter

    Maria Sowa

  2. Anne Below
    | Antworten

    Machts gut, Ihr Lieben, auch Du, Asma, bleibt gesund und denkt mal an Eure neuen Freunde aus Deutschland.
    Vielen Dank allen Untertützern und Helfern, v.a. auch allen Pflegern, Krankenschwestern und Ärzten in den Krankenhäusern für ihre liebevolle und aufopferungsvolle Arbeit. Danke Friedensdorf-Team LG Anne Below

    • Katja F.
      | Antworten

      Ich finde großartig, was hier geleistet wird und wie viele Menschen sich ohne viele Worte engagieren. Allerdings frage ich mich, wozu man Botschaften, wie die von Frau Below, an die Kinder auf diese Seite schreibt. Das ist doch nur eine Art der Selbstdarstellung. Weniger Worte und mehr Taten würden helfen.

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