Blog aus Angola

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Luanda, 11.11.18

Guten Morgen Deutschland,

die dankbarsten und erfüllendsten Momente sind doch - vor dem Hintergrund der ganzen Misere in der Gesundheitsversorgung Angolas - sicher die Begegnungen mit den jungen Männern und Frauen, die früher in ihrer Kindheit noch rechtzeitig dank KIMBO LIOMBEMBWA und FRIEDENSDORF in Deutschland behandelt werden konnten. Eine hochgewachsene sportliche junge Dame besucht uns glücklich und im „auffälligen Partystyle“. Wegen ihrer angeborenen folgenschweren Fehlstellung beider Beine wurde sie monatelang in einer deutschen Klinik operativ und physiotherapeutisch intensiv behandelt – und konnte mit aufrechten Beinen vor einem Jahr zu ihrer Familie zurückkehren. Sie präsentiert stolz ihre geraden Beine und ihr beinahe unauffälliges Gangbild. Eine andere Ehemalige präsentiert fröhlich ihr Stirnband, auf dem der Spitzname, den sie in Deutschland bekommen hat, zu sehen ist. Sie hat das Kunstwerk selbst in Handarbeit gezaubert, nachdem sie dank Ehrenamtlicher im Friedensdorf Stricken gelernt hat. Noch viele andere ehemalige Patienten kommen extra schön gekleidet, um nochmal „Hola“ und „Obrigado“ zu sagen.

All diese früheren Schützlinge vom  Friedensdorf sind sicher eine Motivation trotz bleibender Herausforderungen und fortbestehender Notwendigkeit der Einzelfallhilfe weiter zu „kämpfen“, um es nochmal mit den Worten unserer Partnerin auszudrücken.

Herzliche Grüße

Euer Einsatzeam

 

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