Ein ganz besonderer Gast im Friedensdorf

with Keine Kommentare

Nobuki Sugihara – Sohn des japanischen Schindlers

Mitte Februar besuchte Nobuki Sugihara das Friedensdorf. Sein Vater, Chiune Sugihara († 31.Juli. 1986) ist in Japan als „japanischer Schindler“ bekannt. Chiune Sugihara war Diplomat und im 2. Weltkrieg als Konsul in Litauen tätig. Damals hatte er durch illegale Visaausstellungen geschätzten 6.000 Juden das Leben gerettet.

Während der Vater keinen großen Hehl aus seinen Heldentaten machte und selbst innerhalb der Familie kaum darüber gesprochen wurde, erzählt nun sein Sohn Nobuki von den so wichtigen Ereignissen und versucht so die Werte seines verstorbenen Vaters weiterzugeben. „Wenn man die Erde von weitem betrachtet, ist sie so schön. Dort kann man weder Grenzen noch Barrikaden sehen. Jeder soll Verantwortung übernehmen, damit die Erde friedlich wird“, so empfindet es Nobuki Sugihara als er die vielen verletzten und kranken Kinder aus den unterschiedlichen Kriegs-und Krisengebieten in Oberhausen sah.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.