Gegen Rassismus und für Menschlichkeit einstehen

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Wir sind nicht alleine.

Die abscheuliche Tat in Hanau ist ein Angriff auf uns alle!

Ein Anschlag, bei dem gezielt Menschen aufgrund Ihrer Herkunft, Ihres Glaubens oder Ihrer Hautfarbe angegriffen werden eröffnet eine schreckliche Dimension der Gewalt, die die Problematik des Hasses in unserer Gesellschaft wieder einmal mehr unterstreicht. Hanau wird als ein weiterer blutiger Terrorakt, der rassistisch motiviert ist, in die Deutsche Geschichte eingehen. Derartige Taten lassen Gefühle wie Trauer und Fassungslosigkeit nicht selten in Wut umschlagen. Diese Wut bringt uns nicht weiter, sondern ist die Basis für Gewaltbereitschaft und schürt weiteren Hass.

Was in Hanau passiert ist, darf uns nicht einschüchtern. Es muss uns dazu anhalten, gemeinsam für eine friedvolle, tolerante und offene Gesellschaft einzustehen. Nur so kann es gelingen, unsere Demokratie mit ihren Werten zu wahren und zu schützen. Durch die friedenspädagogische Arbeit des Friedensdorf Bildungswerk versuchen wir uns seit über 3 Jahrzehnten für eine friedliche und offene Gesellschaft einzusetzen und für gelebte Toleranz und Vielfalt zu sensibilisieren. Diese Tat führt einmal mehr vor Augen, wie wichtig diese Arbeit bleibt.

Es ist offiziell ein Akt des „Fremdenhasses“ – wenn auch nur schwer von Fremden gesprochen werden kann. Es waren keine Fremden, die ermordet wurden. Es waren Mütter, Väter, Schwestern, Brüder, Freunde. Es waren Menschen aus unserer Gemeinschaft - es waren Menschen „Du und Ich“!
Hanau ist überall!

Foto: gemalt von Alina Shetscheva, Ukraine; Gewinnerin des Jugendfriedenspreises Youth4Peace 2016

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