Ute Matz – Oberhausen

Berichte von Ehrenamtlern

Ute Matz vor dem Friedensdorf Interladen in Sterkrade

Ute Matz – Oberhausen

Wie kamen Sie ins Friedensdorf?

Vor meinem Ehrenamt habe ich bereits 14 Jahre im Friedensdorf-Interladen in Oberhausen-Sterkrade gearbeitet. Nach meinem Renteneintritt im Juli 2016 wollte ich gerne weiter für das Friedensdorf aktiv sein und habe mich dazu entschieden, mich ehrenamtlich im Interladen zu engagieren.

 

Was ist Ihre Motivation für ein Ehrenamt im Friedensdorf?

Wie wohl für die meisten ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer sind die kranken Kinder aus Kriegs- und Krisengebieten die größte Motivation. Mit meinem freiwilligen Engagement möchte ich einen Teil dazu beitragen und das Friedensdorf unterstützen. Darüber hinaus machen mir die Tätigkeiten im Interladen sehr viel Spaß. Einmal die Woche unterstütze ich beim Sortieren der Sachspenden, kassiere und berate die Kunden. Besonders gerne arbeite ich mit Textilien. Daher bin ich froh, dass ich als Ehrenamtlerin auch nach meinem Renteneintritt ein Teil des Interladens sein kann.

 

Welche Momente haben Sie besonders berührt?

Die Schicksale der Kinder, die durch Friedensdorf International Hilfe erfahren, berühren mich natürlich sehr. Auch im Interladen habe ich in den vielen Jahren schöne Momente erlebt. Aktuell ist der Sterkrader Interladen aufgrund der Corona-Pandemie leider geschlossen und ich vermisse mein Ehrenamt sowie den Kundenkontakt sehr. Doch es ist natürlich wichtig, dass die ehrenamtlichen Helfer, die weitestgehend zur Risikogruppe gehören, geschützt werden.

 

Was wünschen Sie dem Friedensdorf für die Zukunft?

Ich wünsche mir, dass die Hilfe für die Kinder aus Kriegs- und Krisengebieten immer weiter geht solange sie benötigt wird. Leider ist eine Verbesserung für die Menschen, die in Kriegs- und Krisengebieten leben, momentan nicht abzusehen. Daher hoffe ich, dass auch trotz Corona-Krise die Menschen das Friedensdorf nicht vergessen und weiter unterstützen. Den Friedensdorf-Kindern, die momentan zur medizinischen Behandlung in Deutschland sind, wünsche ich, dass sie bald genesen in ihre Heimat zurückkehren und ihre Familien wiedersehen können.

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