Reinhard Mey und Freunde „Nein, meine Söhne geb‘ ich nicht“

with 50 Kommentare

Der Krieg ist stets ungerecht und kennt nur Verlierer.

Das ist sicher eine der Kernaussagen des Liedes „Nein, meine Söhne geb‘ ich nicht“, das Reinhard Mey im Jahr 1986 auf seinem Album „Alleingang“ zum ersten Mal veröffentlichte. Im Olymp deutscher Liedermacherkunst besetzt Mey längst einen der einflussreichsten Plätze. Viele seiner Songs zählen zu den Klassikern des Genres. Der bewegende und aufrichtige Anti-Kriegssong „Nein, meine Söhne geb‘ ich nicht“ gehört sicher dazu.

 

Das Lied hat leider auch heute nichts an Aktualität verloren, eher im Gegenteil. Grausame Kriege, wie gerade in Syrien, führen uns mit aller Brutalität vor Augen, dass die Menschheit wenig dazu lernt. So hat sie teils sogar verlernt, die Schrecken des Krieges als solche wahrzunehmen und den Flüchtenden aus Tod, Leid und Trümmern mit Empathie zu begegnen, ihnen zu helfen. Reinhard Mey und Freunde aus verschiedensten Musiksparten setzen mit einer neuen Version seines Liedes „Nein, meine Söhne geb‘ ich nicht“ hierzu ein Zeichen und haben zusammen das Lied musikalisch in neue und aufregende Formen gegossen. Alle Einkünfte, die aus den Einnahmen des Liedes entstehen sollten, werden an die Hilfsorganisation Friedensdorf International weitergeben.

 

Reinhard Mey dazu: „Alle beteiligten Künstlerinnen und Künstler haben mit ihrem Gesang, ihrer Kunst und ihrem Handwerk aus Idealismus und persönlichem Engagement dieses einmalige Projekt verwirklicht. Alle, ausnahmslos alle, haben auf eine Gage und die Erstattung ihrer Kosten verzichtet, es war nicht einmal die Rede davon. Es ist ein Geschenk, das wir uns beim Aufnehmen des Liedes gegenseitig gemacht haben und dass wir Euch nun weiterschenken.

Wir verzichten bewusst auf Werbung im Zusammenhang mit diesem Lied, damit auch auf alle Einkünfte daraus. Wer aber will, kann im Namen der Mitwirkenden als Anerkennung die Arbeit von Friedensdorf International unterstützen.

Das Spendenkonto von Friedensdorf International ist bei der Stadtsparkasse Oberhausen, IBAN:DE59 3655 0000 0000 1024 00, SWIFT-BIC: WELADED1OBH. Bitte als Stichwort "Reinhard Mey & Freunde" angeben."

 

Die überzeugten MitstreiterInnen dieser genialen Aufnahme bilden eine leidenschaftliche Gemeinschaft wilder, kreativer, zutiefst entschlossener Gesellinnen und Gesellen, die die Welt mit ihrer Musik zu einem besseren Ort machen wollen. Initiatoren des außergewöhnlichen Projekts waren dabei Ronny Zeisberg (Fotograf, Regisseur und Videokünstler) sowie der Produzent Rick J. Jordan.

 

 

Neben Reinhard Mey wirkten folgende Sänger, Sängerinnen und Musiker bei den Aufnahmen und dem Video mit: Moira Serfling (Sängerin des Hamburg Pop-Duos „Nervling“), Silke Meyer (ehemals Violinistin bei „Subway To Sally“, jetzt bei „Sidetrack“), Holly Loose (Leadsänger der Band „Letzte Instanz“, nebenbei Komponist und Buchautor), Katja Moslehner (ehemalige Leadsängerin der Band „Faun“, jetzt als Solokünstlerin unterwegs), Eric Fish (Leadsänger der Band „Subway To Sally“, Initiator der Formation Eric Fish & Friends), Eric Burton (ehemaliger Profimusiker und heute Musikmanager, u.a. von Joachim Witt), Andreas Stitz (Leadsänger, Gründer und Songwriter der Band Leichtmatrose), Esther Jung (Solistin des Projekts „Hamburg Singt“, Teil des Projekts „Sonja und Esther“), Seraphina Kalze (klassisch ausgebildete Sängerin, Moderatorin bei Kabel Eins - Abenteuer Leben), Daniel Schulz (Solist (Der Schulz) und Leadsänger der Rockband „Unzucht“), B.Deutung (Cellist, Schauspieler und Musikproduzent), Joachim Witt (Ikone der „Neuen Deutschen Welle“ in der 80er Jahren, Sänger und Schauspieler), Luci Van Org (ehemals Sängerin der Gruppe „Lucilectric“, jetzt Solistin) und Ally Storch (Violinistin der Band „Subway To Sally“). Der Videoschnitt stammt von Sophia Saggau.

 

Für den einfühlsamen und zum Ende hin harten Rock-Sound ist vor allem die Band Leichtmatrose verantwortlich, die von Andreas Stitz gegründet und durch Thomas Fest (Komponist, Keyboarder, Gitarrist & Produktion)  Rick J. Jordan (Bass & Produktion), einem Mitbegründer der Techno-Pop Band Scooter (bis 2014), vervollständigt wird. Die Drums steuert Tom Günzel (Schlagzeug) bei.

 

„Und eher werde ich mit ihnen fliehen, als dass ihr sie zu euren Knechten macht – eher mit ihnen in die Fremde ziehen, in Armut und wie Diebe in der Nacht!. Wir haben nur dies eine kurze Leben – ich schwör's und sag's euch g'rade ins Gesicht: Sie werden es für euren Wahn nicht geben!. Nein, meine Söhne geb' ich nicht!“, so endet dieses auch die eigene deutsche Geschichte reflektierende Lied.

 

Die neue Version verstärkt die Aussage mit ihrer ureigenen emotionalen Intensität und Energie, die sich ohne Umweg in Gefühle und Gedanken einprägt. Der Krieg ist stets ungerecht und kennt nur Verlierer. Das ist die Wahrheit, sind die Worte, ist das Lied und ganz sicher auch der richtige Sound!

 

Der Song ist ab sofort auf allen Download- und Streamingplattformen erhältlich!

 

Text: Universal Music Group

Foto: © Ronny Zeisberg

50 Responses

  1. Avatar
    Oliver S.
    | Antworten

    Ein Video, das unter die Haut geht!

    • Avatar
      Angelika Bott-Werner
      | Antworten

      Ein eindrucksvoller, berührender, kraftvoller und zugleich wichtiger Song -in einer Zeit der Instabilität, der Ängste und Wirrnisse. Es macht Mut auf unsere Zukunft. Angelika B.-W.

  2. Avatar
    Regine Brümmer
    | Antworten

    Ich habe mir das Lied heute schon zig mal angehört- und werde es in den nächsten Tagen immer wieder abspielen!! Ganz grossartig!
    Habe es mehrere Male geteilt- werde ab sofort finanziell die Arbeit des Friedensdorfs unterstützen!
    Es gibt auf dieser Welt viel zu tun- packen wir es gemeinsam an!
    Alles Gute!
    Lieben Gruss
    Regine

  3. Avatar
    Axel
    | Antworten

    Großartig! Dass Reinhard Mey den Liedtext als offenen Brief 1986 an das Verteidigungsministerium geschickt hat imponiert mir noch heute. Seine Söhne waren damals vier und zehn Jahre alt.
    Derart überzeugt und mit einem Lied auf den Lippen fällt es leichter, morgens aufzustehen und sein Leben zu gestalten.

    Alles Gute und Grüße
    Axel

    • Avatar
      Karola Häpp
      | Antworten

      1986 ist mein Sohn geboren. Im Oktober wird er 34 Jahre alt. Ich habe ihn zum Frieden und als Gegner von Gewalt und Krieg erzogen.
      Dieses Lied verkörpert, an was ich glaube und für das ich stehe.
      Großartige Umsetzung!

      Viele Grüße
      Karola

  4. Avatar
    Claudia Hormes
    | Antworten

    Dieses Lied ist echt sehr bewegend und regt zum Nachdenken an.
    Traurig diese Sinnlosen Kriege auf dieser Welt.
    Der Titel verdient Respekt.

  5. Avatar
    RoseMarie
    | Antworten

    Absolutes Gänsehautgefühl und so wahr, Spitzenklasse und allen Menschen zu empfehlen

  6. Avatar
    Mahler-Meditsch, Birgitt
    | Antworten

    Vielen Dank an alle mitwirkenden Sängerinnen und Sänger, besonders an Reinhard Mey. Ich werde das Lied an alle friedensbewegten langjährigen und neuen Freundinnen und Freunde weiterleiten, in der Hoffnung, dass auch sie im Sinne von Reinhard Mey das Friedensdorf unterstützen.

    Liebe Grüße
    Birgitt

  7. Avatar
    Bettina
    | Antworten

    Ergreifend! Vielen Dank!

  8. Avatar
    Andrea Weber
    | Antworten

    Sehr beeindruckend und in der Aussage noch überzeugender, als der ursprüngliche Titel aus 1986.
    Hat leider von seiner Aussage und Brisanz nichts verloren, im Gegenteil…
    Diese Neuinterpretation hat uns sofort gepackt und in ihren Bann gezogen. Besonders durch die unterschiedlichen, kraftvollen Stimmen und die starke Instrumentierung.
    Sehr eindrucksvoll und berührend.

    Andrea und Wilhelm aus Hannover

  9. Avatar
    Rosemarie Roxin
    | Antworten

    Hallo, tolles Video.
    Euch und das Thema kann ich nur unterstützen.
    Danke.
    LG Rosi

    • Avatar
      Stephan
      | Antworten

      Ein wunderbares Lied und eine großartige Aufnahme.Das sind Botschaften die unter die Haut gehen. Reinhard
      Mey ein Künstler in Wort und Musik.
      Lg. Stephan

  10. Avatar
    Oliver Wittmann
    | Antworten

    Ich würde mir wünschen, alle Menschen könnten diese Botschaft hören und weiter verbreiten. Seine Kinder zu naturnahen, friedliebenden Menschen zu erziehen, Werte wie Toleranz, Liebe, Rücksicht und Bescheidenheit zu vermitteln sollte selbstverständlich sein, ist es aber heute leider nicht. Umso höher ist das Engagement der beteiligten Künstler einzuschätzen und Reinhard Mey gilt natürlich ein besonderer Dank – schon für sein Lebenswerk ;-). Großartig!

  11. Avatar
    Sabira Eder
    | Antworten

    Ein WUNDERBARES Projekt … für eine traurige Sache

    Reinhardt May’s Lieder waren schon immer klasse.. aber so LEBENDIG, wie Ihr alle das vorgetragen habt….einfach WAHNSINN!!
    Ich hab immer noch überall Gänsehaut, wenn ich das Lied hör.

    Auch wir als Gruppe haben bereits gespendet. Das Mindeste, was man nach so einem Engagement nur machen kann, ich hoffe es machen uns viele andre ebenfalls nach.

    Bleibt gesund und kommt gut durch diese ungewisse Zeit ! 😉

    Alles liebe

    Sabira Eder / Feuershowgruppe Magicum Ignis

  12. Avatar
    Liederzeit- Rolf Ahrens
    | Antworten

    Ein leider immer noch aktueller Text. Eines der wichtigsten Lieder, das Reinhard Mey geschrieben hat. Danke Reinhard Mey!!!
    Ich habe es mit Freunden anlässlich einer Hommage an das Lebenswerk von Reinhard Mey auch gesungen( s. You Tube)

  13. Avatar
    Werner Philipsen
    | Antworten

    Ein Lied, dass große Emotionen hervorruft. Vielen Dank an alle Künstler, die daran mitgewirkt haben.
    Ich hoffe, daß dieses Lied die Spendenbereitschaft für das Friedensdorf wieder erhöht

  14. Avatar
    Fölle
    | Antworten

    Sehr gut gemacht diese Version des Originaltitel, geht unter die Haut.
    Um mit Reinhard, Hannes und Konstantins Titel zu sagen “ES IST AN DER ZEIT”

  15. Avatar
    Matthias
    | Antworten

    Als Mitglied von “Hellersdorf Hilft” hatte ich 2016 vor, das Lied von und mit jungen Flüchtlingen aus Afghanistan, Pakistan, Irak und so weiter in ihren Sprachen singen zu lassen. Leider wurde mangels Geld und Unterstützung von echten Musikern nichts draus, war halt ne Idee aus dem Bauch und das geht meist schief!
    Allerdings war und ist eben ein wichtiger Grund für die Flucht junger Männer, der Zwang in den verschiedensten Terrorgruppen oder Armeen zu dienen, wenn man blieb. Die letzte Strophe beschreibt genau das! Ich werde fliehen….Oft konnte man nur die Jungs in der Hoffnung auf die Reise schicken, wenigstens ein paar Leute der Familie zu retten!
    Eine zweite Bemerkung sei erlaubt. Ich hätte das Substantiv “Söhne” mit “Kinder” ersetzt, denn das ist wohl heute angebracht, wenn auch Mädchen zur Armee gehen…..sollen!

  16. Avatar
    Annegret Below
    | Antworten

    Man kann es nicht oft und laut genug sagen, Mein Sohn war 2005/2006 bei den Gebirgsjägern in Bayern, das sagt alles. Vielen Dank für diese emotionalen Worte.
    Hoffentlich sind nicht unsere ehemaligen Patienten unter den Kämpfern in Berg Karabach…

  17. Avatar
    Simone Belz
    | Antworten

    Geboren 1980 hat mich Reihnard Mey mein Leben lang begleitet. Immer konnte ich mich mit seinen Texten identifizieren und sein Apfelbäumchen hat in keiner meiner Schwangerschaften gefehlt.
    Danke für dieses wundervolle Werk. Ich habe so viele Stimmen direkt wieder erkannt. Grade die Frauen transportieren die Botschaft eindrucksvoll und überzeugend.
    Friedensdorf kann mit meiner Unterstützung rechnen.

    • Avatar
      Rüdiger Witkämper
      | Antworten

      Stellt Euch vor, es ist Krieg und keiner geht hin. Es ist an der Zeit.
      Werde Oberhausen unterstützen.
      Danke für das Video

  18. Avatar
    Frank Steffens
    | Antworten

    Ich gebe meine Söhne (auch) nicht! Für mich als Sohn eines Wehrmachtssoldaten in Russland – bin tief berührt! Ja, der Krieg kennt nur Verlierer!
    DANKE!!!

    • Avatar
      Jutta Holler
      | Antworten

      Beeindruckend!
      Ich habe das Lied schon damals gerne gehört. Es traf genau den Punkt.
      Denn auch ich wollte meinen Sohn, sollte ich einen haben, für Krieg und Gewalt nicht hergeben.
      Ich bekam einen Sohn. Er wurde 1989 geboren. Es gelang mir tatsächlich, ihn nach diesen Vorstellungen zu erziehen.

      Aber es gab Zeiten,da hatten Eltern und Söhne in unserem Land gar nicht diese Wahl. Und so ist es in vielen Ländern auch heute noch. Leider.

      2020…und Menschen führen noch immer Kriege.

  19. […] Wir verzichten bewusst auf Werbung im Zusammenhang mit diesem Lied, damit auch auf alle Einkünfte daraus. Wer aber will, kann im Namen der Mitwirkenden als Anerkennung die Arbeit von Friedensdorf International unterstützen. […]

  20. Avatar
    Ina
    | Antworten

    Die Künstler allesamt geben dem Lied einen ganz besonderen , neuen Charakter. Ich habe es immer wieder angehört und so manche Träne vergossen. Die Worte, die Melodie die Menschen, das Video….. alles geht ganz tief ins Herz hinein. Danke für dieses tolle, emotionale Erlebendürfen an Reinhard Mey und alle Beteiligten. Großartig ! Ich bin so sehr gerührt. Ich werde für das Friedensdorf gern Unterstützung leisten.

  21. Avatar
    Wolfgang
    | Antworten

    Als ich dieses Lied zum ersten mal hörte, lief es mir eiskalt den Rücken runter. Das war vor ein paar Tagen genauso, als ich dieses Video sah und hörte. Es gibt nicht viel, was mir nicht aus dem Kopf geht. Nein, meine Söhne gehört auf jeden fall dazu. Ich wünsche mir, das dieses Lied um die Welt geht und die Arbeit des Friedensdorf International auf fruchtbaren Boden fällt.
    Gottes reichen Segen mit Euch.

  22. Avatar
    Stefan Helmerich
    | Antworten

    Dieses Musik-Projekt ist der absolute Wahnsinn!!!
    Es gibt viele Lieder, die mich tief in der Seele berühren.
    Aber dieses Lied, von diesen großartigen Musikern neu interpretiert, toppt alles.

    Vielen Dank dafür …

    VG Stefan

  23. Avatar
    Elisabeth Schatz
    | Antworten

    Ein bewegendes Lied. Als Reinhard Mey Fan seit ich 16 war, kenne ich es schon seit Erscheinen. Damals waren meine Söhne 1 und 5 Jahre alt. Und stets hatte und habe ich eine Gänsehaut beim Zuhören. Wie übrigens bei vielen Mey Liedern, die i. A. nur die Fans kennen, da er im Radio im Prinzip nicht gespielt wird.
    Danke für dieses neu arrangierte Lied, es ist großartig!
    Liebe Grüße an alle Reinhard Mey Fans und alle, die durch dieses Lied vielleicht auch andere Lieder von ihm kennen lernen wollen

  24. Avatar
    Thierry
    | Antworten

    Cooler song wo kann ich denn kaufen oder Downloaden?

  25. Avatar
    Ulla
    | Antworten

    Ein Song mit leider immer noch aktuellem Inhalt. Danke an Reinhard Mey und seine Freunde für die Erinnerung.

  26. Avatar
    Axel Müller
    | Antworten

    Nix für ungut: Das ist gutgemeinter, aber pompöser Musik-Polit-Kitsch!

    Axel Müller

    • Avatar
      Holger Roggemann
      | Antworten

      Das sehe ich auch so.
      Eine akustische Version vom Originalsong – neu aufgenommen mit Reinhard Mey –
      hätte einen wesentlich eindringlicheren und ehrlicheren Eindruck hinterlassen.
      So ist es leider nur radiotauglicher Chart-Schmus.
      Holger Roggemann

  27. Avatar
    Wolfgang M.
    | Antworten

    Hab‘ Dank für Deine Zeit, …
    Zu sehn, daß es Leute wie Dich
    Unter uns gibt, das tröstet mich,
    Und die Gewißheit dessen ist mir teuer!
    Ein Funke Deiner Menschlichkeit
    Wärmt mich in unsrer rauhen Zeit
    Und leuchtet wie ein großes Freudenfeuer!
    Hab‘ Dank für Deine Zeit!
    … und dein Engagement … und deine Energie … und deine Empathie … und dein Menschsein … und … und …

  28. Avatar
    Hannelore damm
    | Antworten

    Absolut grandios. Hat mich schon immer berührt der Song. Tolles Video tolle Interpretation
    Nein meinen Sohn gebe ich auch nicht

  29. Avatar
    Susa
    | Antworten

    Ein ergreifendes Lied…. jede Sängerin und Sänger für sich echt Klasse👍Und das Ganze zusammen …beeindruckend und ergreifend!!!… ich gucke es Hunderttausend mal an..es hat mich gefesselt!!!!

  30. Avatar
    Martin
    | Antworten

    Auch in Wien findet dieser Song großen Anklang! Weltbwegend-Danke dafür.

  31. Avatar
    Frank Haser
    | Antworten

    @Axel Müller
    Wenn dieses Video nur ein einziges Elternpaar inspiriert, ihre Kinder pazifistisch zu erziehen, kannst Du es Kitsch nennen, wie Du willst. Was stört es die Eiche…. Runtermachen und beleidigen kann jeder – werde lieber positiv aktiv!

  32. Avatar
    Marcus
    | Antworten

    Ein Video, das aufwühlt wie nur wenige und musikalisch-gesanglich unglaublich starke Empfindungen auslöst. Und doch: Nicht die Überhöhung offenbart die stärkste Kraft. Unbeugsamkeit braucht keine Inszenierung und findet ihren Ausdruck oftmals in leisen aber keineswegs kleinlauten Worten, erwachsen aus einer tief verwurzelten Haltung. Das Lebenswerk von Reinhard Mey ist voll davon. Möge dem Video ein großes Publikum beschieden sein, ein großer Dank an alle Künstler. Wo gibt‘s den Song als Download?

  33. Avatar
    Harald
    | Antworten

    Aktuell wie eh und je.
    Der Song ging schon immer unter die Haut,vielleicht erreicht diese unglaublich hervorragende Version noch viel viel mehr Menschen und regt zum Nachdenken (Handeln) an.
    Als Eltern hört man diesen Song wahrscheinlich nochmal so Intensiv

  34. Avatar
    Peter
    | Antworten

    Das Lied war immer schon herausragend und eines meiner liebsten von Reinhard Mey. In dieser Version ist es eine Sensation!

  35. Avatar
    Dorothee
    | Antworten

    Ein wunderbares Lied mit begnadeten Stimmen, die dieses Lied tragen dass es eine enorme Wirkung hat. Eine glanzvolle Leistung.

  36. Avatar
    Torsten Block
    | Antworten

    Absolut ergreifend und großartig. Solange es solche Lieder und solche Musiker gibt, gibt es Hoffnung in einer immer grausamer werdenden Welt! Danke!!

  37. Avatar
    Franz Von Löwe
    | Antworten

    Eine fantastische Neu-Interpretation eines Klassikers. Und an sich ein sehr gutes Video.
    Leider wirkt Herr Stitz überzogen und somit gekünstelt gefühlvoll, was dem Video, zumindest seinem Part, die Glaubwürdigkeit nimmt.

    Aber ansonsten: Klasse.

  38. Avatar
    Thomas
    | Antworten

    Ein schönes und tiefgreifende Lied. Leider ist die Welt nicht so einfach, dass eine reine Verweigerungshaltung das Böse aus dem eigenen Land fern hält. Ich möchte hier auch keine Diskussion über einen „gerechten Krieg“ führen. Jedoch haben Millionen von Vätern und Müttern in den USA, Großbritannien, Australien, Neuseeland etc. ihre Söhne gegeben um den Faschismus in Europa zu besiegen. Zum Glück für uns heute. Und auch allen Bundeswehrsoldaten, die seit über 60 Jahre Frieden und Freiheit in der Bundesrepublik Deutschland bewahren, sollte gedankt werden. Auch den Vätern und Müttern, die ihre Söhne und Töchter für Frieden und Freiheit, Demokratie und Schutz der Menschenrechte „geben“. Danke.

    • Avatar
      Marcus
      | Antworten

      „Leider ist die Welt nicht so einfach“ – das ist wohl der entscheidende Punkt. Einerseits die großartige Haltung von Reinhard Mey, der den selbstbezogen Mächtigen die Stirn bietet („… während ihr in weichen Kissen sitzt…“), andererseits die offensichtliche Notwendigkeit, mit (furchtbaren) militärischen Mitteln einem Völkermord zu begegnen. Vor rund 20 Jahren hat das dem damaligen Außenminister Joschka Fischer Farbbeutelwürfe von grünen Parteifreunden eingebracht, als er von „nie wieder Auschwitz“ ableitete: nicht wie bis dahin „nie wieder Krieg“, sondern „nie wieder Völkermord“, und sei es unter Einsatz militärischer Mittel, also auch von Söhnen der sie liebenden Eltern. Srebrenica war der damalige Ort des Völkermords.
      Mit militärischen Mitteln gegen Völkermörder kämpfen und somit Schwachen und Verfolgten beistehen – möglicherweise könnte sich damit auch Reinhard Mey solidarisch erklären, ich weiß es nicht.
      Was folgt daraus? Das Lied von Reinhard Mey war wohl nie ein großer Hit, aber es ist vielleicht eines der großartigsten Anti-Kriegs-Lieder des 20. Jahrhunderts, geschrieben vor dem Hintergrund zweier Weltkriege und eines Kalten Kriegs. Möge diese Neufassung in ihrer besonderen Emotionalität ein Publikum finden, das Reinhard Mey bisher nicht erreichte. Dieses Lied überzeugt mit einer sehr klaren – und vor allem sehr menschlichen – Haltung.

  39. Avatar
    Joachim Petermann
    | Antworten

    Das Lied begleitet mich, seitdem ich Reinhard Mey im DDR Fernsehen gesehen habe, wo er dieses Lied gesungen hat. Das muss 1987 oder 88 gewesen sein! Ich spiele das Lied in meinem stillen Kämmerlein bis heute und es berührt mich immer wieder von Neuem.
    Die aktuelle Version ist für mich sensationell und hat mich alten Mann zum Weinen gebracht.
    Herzlichsten Dank an Reinhard Mey & Freunde

  40. Avatar
    Reinhard
    | Antworten

    Wunderbar! Mein Sohn ist mittlerweile über 40 Jahre alt. “Gedient” hat er in unserer Armee nicht. Er hat stattdessen in einer Kinderklinik geholfen. Ich bin sehr stolz auf ihn. Dieses Lied verkörpert alle meine Gefühle zum Thema Krieg und zum respektvollen Umgang mit allen Lebewesen. Allen Mitwirkenden meine Hochachtung und innigste Wertschätzung. Danke! Ich würde mich sehr freuen, dieses Lied auf der nächsten Reinhard Mey Tour zu hören.

  41. Avatar
    Jörg E.
    | Antworten

    Starke Neuaufnahme. Sehr bewegend. Macht gerade an einem Tag wie heute (Volkstrauertag) nachdenklich. Schön, dass die Einnahmen dem Friedensdorf zugutekommen und neu Spender gewonnen wurden und hoffentlich noch werden.

  42. Avatar
    Markus Kretzler
    | Antworten

    Was für ein Remake…!
    Für mich werden mit dieser Version die derzeitigen politischen Zwänge … und dies vordergründig in optischer Sicht…..dargestellt und angeprangert. Die Einfühlsamkeit der einzelnen Musiker (Sänger und(!!!!!) Instrumentalisten) verstärkt dieses Gefühl in mir.
    Nur selten hat mich ein deutschsprachiges Lied so berührt.

  43. Avatar
    Grobi
    | Antworten

    Es ist generell ein tolles Lied und ich habe es auf eine Mix CD sofort raufgeschmissen.
    Die Aussage gegen den Krieg und blinde Mitlaeufer unterstuetze ich 100%.
    Der Song in seiner modernen Ausfuehrung hat Kraft und geht unter die Haut.

    Aber was mich beim hoeren so ein bisschen angeeckt hat ist, dass es 2020 textlich vielleicht ein wenig modernisiert haette werden koennen.
    ZB “Meine Kinder geb ich nicht.” Frauen gehen ja jetzt ‘leider’ auch zum Bund (leider weil zwar gut fuer Gleichberechtigung aber nicht gut weil gleich scheisse wie maennliche Soldaten).
    Also ich habe ne Tochter, die jede chance hat (freiwillig und auch unfreiwillig – sollte die Situation es verlangen) Soldatin zu werden.
    Meine Tochter geb ich nicht!!!

    Grusz, Grobi

Schreibe einen Kommentar zu Wolfgang M. Antworten abbrechen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.