Niederländisches Ehepaar spendet Röntgengerät

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Großartige Spende für den Eingriffsraum im Friedensdorf

Das Ehepaar Dullaart besuchte das Friedensdorf Mitte Oktober aus einem ganz besonderen Anlass: Sie haben beschlossen, die Hilfe für kranke und verletzte Kinder aus Kriegs- und Krisengebieten mit einer wichtigen Spende zu unterstützen.

Für die Ausstattung des ambulanten Eingriffsraums im neuen Rehabilitationszentrum des Friedensdorfes sind viele medizinische Geräte notwendig – darunter ein mobiles Röntgengerät, dass das Röntgen aus allen Winkeln während einer Operation ermöglicht. Das Ehepaar aus den Niederlanden hat nun mit ihrer großzügigen Spende den Kauf dieses wichtigen „C-Bogens“ ermöglicht. Bei einer Führung durch den Rohbau konnte sich bereits ein Bild gemacht werden, wie der Eingriffsraum gegen Ende des Jahres aussehen wird. Trotz der Corona-Krise schreitet der Bau sehr gut voran und soll nach aktuellen Planungen noch in diesem Jahr fertiggestellt werden.

Durch den Neubau soll eine neue Art der Kooperation mit den bundesweiten Kliniken ermöglicht werden. Schon vor der Pandemie zeigte sich, dass immer weniger Krankenhäuser eine kostenlose Behandlung der Friedensdorf-Kinder bereitstellen können. In dem ambulanten Eingriffsraum können in Zukunft ehrenamtliche Ärzte kleine Operationen, wie z.B. Metallentfernungen oder Lösen von Narbenkontrakturen, durchführen. Somit bleibt dem Kind die Fahrt ins Krankenhaus erspart und das wertvolle „Freibett“ kann von einem anderen Kind in Anspruch genommen werden.

Durch die fantastische Spende von Herrn und Frau Dullaart nimmt der Eingriffsraum nun immer weiter an Form an. Wir bedanken uns herzlichst für diese wichtige Unterstützung!

 

Foto oben (v.l.n.r.): Familie Dullaart, Friedensdorf-Leiter Kevin Dahlbruch, Dr. Visser und Frau Jacobi, Dr. Heinz Grunwald, Dr. Elisabeth Fischbach, Dr. Heinz Unland

 

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