Humanitäre Lage in Afghanistan spitzt sich zu

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Friedensdorf International hilft mit Lebensmitteln

In Afghanistan droht eine humanitäre Katastrophe. Nach dem Rückzug der internationalen Gemeinschaft und der Machtübernahme der Taliban im Sommer dieses Jahres, spitzt sich die durch eine monatelange Dürre ohnehin angespannte Ernährungssituation der Bevölkerung dramatisch zu. Mindestens die Hälfte der Menschen ist akut von Hunger bedroht. In der Hauptstadt Kabul sind Zehntausende Flüchtlinge aus den Provinzen des Landes dringend auf schnelle Unterstützung angewiesen.

„Unser Partner, der Afghanische Rote Halbmond, berichtet uns eindringlich von der großen Not der Menschen“, sagt Birgit Stifter, Leiterin des „Friedensdorf International“, das seit 1988 in Afghanistan humanitäre Projekte durchführt. „Wer Arbeit hat, erhält seit Wochen keinen Lohn mehr. In ihrer Verzweiflung versuchen die Menschen ihr ohnehin spärliches Hab und Gut zu verkaufen, um ihre Kinder ernähren zu können.“

Friedensdorf International wird in dieser Situation in Kooperation mit dem Afghanischen Roten Halbmond mit einer Lebensmittel-Aktion helfen. Noch im Dezember verteilt der Rote Halbmond in Kabul 2000 Pakete mit Grundnahrungsmitteln wie Mehl, Reis, Hülsenfrüchten und Zucker an besonders bedürftige Familien. Mit einem dieser ca. 120-Kilo-Pakete kann sich eine Familie mindestens einen Monat lang ernähren. Unterstützt wird auch das Sozialprojekt „Marastoon“. In diesem Projekt leben alleinerziehende Frauen mit ihren Kindern, Waisenkinder, Menschen mit Behinderungen und ältere Menschen. Ein Paket kostet 100 Euro, die Hilfsaktion wird komplett aus Spenden finanziert.

 

Spendenkonto:

Stadtsparkasse Oberhausen

IBAN: DE59 3655 0000 0000 1024 00
SWIFT-BIC: WELADED1OBH

Stichwort: Afghanistan

 

Archiv-Foto: Uli Preuss

One Response

  1. Michael Bay
    | Antworten

    Wir haben uns in der Familie entschlossen, das Geld,welches wir sonst für Geschenke ausgegeben hätten, zu spenden. Das erscheint uns sinnvoller. Jan Jessen hat so oft über die Situation vor Ort gesprochen, die berichte im TV haben uns wütend und traurig gemacht. Aber- es geschieht nichts Gutes, außer man tut es selbst.
    Vielen herzlichen Dank für Euer Engagement.
    Michael+Petra Bay

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