Forderungen zur Stärkung der Friedensbildung in NRW

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Dem Friedensauftrag nachkommen

Rund 20 Organisationen, Initiativen und Einzelpersonen haben in Nordrhein-Westfalen vier Forderungen an die Landesregierung gestellt. Das FRIEDENSDORF BILDUNGSWERK gehört dazu und setzt sich für eine Stärkung der Friedensbildung ein.

Die heutige Gesellschaft ist in einem konstanten Wandel, so auch das Verständnis von Frieden. Die Ursachen von Krieg und Gewalt, Menschenrechtsverletzungen, eine ungleiche Teilhabe am gesellschaftlichen Leben, Rassismus- all dies sind mitunter Faktoren, die Einfluss auf ein friedliches Miteinander nehmen. Was ist überhaupt Frieden? Haben wir in Deutschland keinen Frieden? Solchen Fragen wird in der Friedenspädagogik auf den Grund gegangen, dabei wird auch das friedliche Bewusstsein der jungen Menschen gestärkt.

In NRW findet die Friedensbildung ihren Auftrag in der Landesverfassung Artikel 7, Absatz 2. Darin heißt es, dass Jugendliche „im Geiste der Menschlichkeit, der Demokratie und der Freiheit“ zur „Friedensgesinnung erzogen“ werden sollen. Leider ist die Friedenspädagogik nichtsdestotrotz nicht fest verankert im Schulsystem. Oftmals wird ihr nur eine untergeordnete Rolle zugeschrieben. 

Gerade in Anbetracht des Ukraine-Konflikts ist die Friedens-Frage in Europa und Deutschland wieder hoch im Diskurs. Umso wichtiger ist es, dort anzusetzen und die Grundlage für ein gewaltloses, freiheitliches und demokratisches Denken zu schaffen. 

Um auch der Landesstrategie der „Bildung für Nachhaltige Entwicklung“ (BNE) gerecht zu werden, fordern wir:

  1. die Einrichtung und langfristige Finanzierung einer Servicestelle für Friedensbildung NRW. Die Verankerung von Friedensbildungsangeboten in Schulen bedarf einer landesweiten Koordination, die es bereits in anderen Bundesländern gibt.
  1. die Schaffung einer Professur für Friedenspädagogik, die auch Aspekte einer Kultur des Friedens in Schule und vor Ort aufgreift. 
  1. friedenspädagogische Anteile als verpflichtende Bestandteile der Lehrkräfte-Ausbildung in allen drei Phasen. 
  1. die Stärkung zivilgesellschaftlicher Bildungsprojekte im Bereich Friedensbildung/ SDGs in außerschulischen Lernräumen. 

Hier finden Sie mit einem Klick die vollständige Forderung.

Wir laden interessierte Organisationen und Einzelpersonen ein, das Positionspapier zu unterstützen!

Bitte schicken Sie eine Email mit Name und Logo, soweit vorhanden, an die
Adresse des Netzwerks Friedensbildung NRW:

Kontakt:

Netzwerk Friedensbildung NRW
c/o Bund für Soziale Verteidigung
Schwarzer Weg 8, 32423 Minden
Tel.: 0571/29456
info@soziale-verteidigung.de
www.friedensbildung-nrw.de

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