Lebensmittel für Phnom Penhs Müllsammlerfamilien

Mehr als 30 Familien werden versorgt

Unser Projektpartner Chau Kim Heng berichtete von einer erneuten Lebensmittelverteilung in seinem Heimatland Kambodscha. Bereits im vergangenen Jahr wurden inmitten eines strengen Lockdowns durch das Projekt „Soziales Abfallzentrum Battambang“, einer Provinzhauptstadt im Nordwesten des Landes, Hilfsgüter in Form von Reissäcken und Fischkonserven an Familien verteilt, die auf der hiesigen Müllhalde nach Verwertbarem suchen, um es für einen kleinen Gewinn zu verkaufen.

Nun kommen die Lebensmittel den Müllsammlerfamilien des Projekts COMPED HOME zugute. In dessen Rahmen finden sozial benachteiligte Kinder und Jugendliche in Phnom Penh, der Hauptstadt Kambodschas, einen Zufluchtsort. Auf dem Gelände des Projekts werden im Kindergartenprojekt Somersault Kindern von Müllsammlerfamilien ein Alltag abseits der Deponie sowie Bildung ermöglicht. Ohne diese kostenfreie Betreuungsmöglichkeit wären die Sammler*innen dazu gezwungen, ihre Kinder mitzunehmen. Mehr als 30 Familien sichert die Vergabe von Grundnahrungsmittel wie Reis für einige Zeit eine verlässliche Mahlzeit. Diese Unterstützung ist unter Pandemiebedingungen besonders wertvoll, da die Familien ihren getrennten Müll nicht mehr zu vorherigen Preisen verkaufen können und somit ihre ohnehin magere Einkommensquelle gänzlich zu versiegen droht.

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