Barbara und Heribert Kirchner – Oberhausen

Ausgewogene Mahlzeiten helfen bei der Genesung der Friedensdorf-Kinder (Foto: Hiromi Yasui)

Barbara und Heribert Kirchner – Oberhausen

Wie kamen Sie ins Friedensdorf?

Herr Dahlbruch, ehemaliger Leiter des Friedensdorfes, ist sehr gut mit einem unserer Söhne befreundet. Von ihm hörten wir immer wieder etwas über die Kinder, die im Friedensdorf betreut werden. Ein weiterer Sohn von uns absolvierte im Friedensdorf seinen Zivildienst und sprach schon damals, vor etwa 15 Jahren, nur positiv über das Engagement der Mitarbeiter*innen. Das war für uns Anlass, ein Wochenendseminar im Dorf zu absolvieren. Allein diese zweieinhalb Tage genügten uns als Ansporn, uns im Dorf einzubringen. Während des Seminars wurden verschiedene Möglichkeiten aufgezeigt, wo Hilfe notwendig wäre. Letztendlich haben wir uns für die Küche entschieden. Einen bestimmten Grund gab es hierfür eigentlich nicht, für uns war es im Nachhinein aber goldrichtig. Die Leiterin, Frau Schneider, und das gesamte Personal sind super nett, leisten ein enormes Arbeitspensum und verdienen höchste Anerkennung. Letztendlich lernen wir noch etwas in der Küche und können diese Erfahrungen in unserer eigenen Küche einbringen. Somit müssten wir uns eigentlich bedanken.

 

Was ist Ihre Motivation für ein Ehrenamt im Friedensdorf?

Die Motivation, hier zu helfen, ziehen wir aus unseren drei Söhnen. Sie sind verheiratet und bereits Eltern bzw. bekommen in den kommenden Wochen Nachwuchs. Wir selbst sind mittlerweile Pensionäre und haben die „Durststrecken“ der Dienstjahre gut überstanden. Das ist mehr als genug Motivation, anderen zu helfen. Wir können natürlich nicht die Welt retten. Wir versuchen aber, einen kleinen Beitrag hierzu zu leisten.

 

Welche Momente haben Sie besonders berührt?

Zu den berührenden Momenten gibt es eigentlich nicht viel zu sagen. Im Dorf treffen wir nur auf nette, höfliche Mitarbeiter*innen und vor allem auf fröhliche, lachende Kinder, die trotz ihrer Leiden glücklich sind. Das ist wirklich beeindruckend und wir freuen uns, als Ehrenamtliche unseren Beitrag dazu leisten zu können, dass es ihnen gut geht.

 

Was wünschen Sie dem Friedensdorf für die Zukunft?

In der jetzigen Lage wünschen wir dem Dorf vor allem: Das baldige Ende der Corona-Pandemie, viele Spendengelder und viele Menschen, die bereit sind, sich zu engagieren. Zudem wünschen wir dem Friedensdorf weitreichende Möglichkeiten, viele hilfsbedürftige Kinder aus dem Ausland ins Dorf bringen zu können. Wir als Ehrenamtliche wünschen uns und damit auch dem Friedensdorf, dass wir uns bald wieder tatkräftig einbringen und unsere Unterstützung aktiv anbieten können.

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