Seit 1967 setzt sich Friedensdorf International für kranke und verletzte Kinder aus Kriegs- und Krisengebieten ein – mit medizinischer Einzelfallhilfe. Ermöglicht wird das durch kostenlose Behandlungen in europäischen Kliniken. Hinzu kommen internationale Hilfsprojekte vor Ort.
Mehrmals im Jahr führt Friedensdorf International Hilfseinsätze und Rettungsflüge durch. Kranke Kinder, für die in ihrer Heimat keine Chance auf Heilung besteht, werden nach Europa geholt, bereits behandelte Kinder kehren zu ihren Familien zurück. Hilfsgüter – von der Gehhilfe bis zum Blutwäschegerät, von Kleidung bis zur OP-Leuchte – sowie Medikamente sind ständig auf dem Weg zu Projekten und Partnerorganisationen in aller Welt.
Bis auf wenige Ausnahmen in der Projektarbeit finanziert das Friedensdorf alle Hilfen und Einsätze ausschließlich mit Spenden und Mitgliedsbeiträgen. Zukunftsweisend war vor diesem Hintergrund die Gründung der Friedensdorf Gemeinschaftsstiftung im Oktober 2001.

Langfristige Hilfe

Die Friedensdorf Gemeinschaftsstiftung

Bis auf wenige Ausnahmen im Bereich der Projektarbeit finanziert Friedensdorf International alle Hilfen und Einsätze ausschließlich durch Spenden und Mitgliedsbeiträge. Wenn es den Menschen gut geht, sind sie eher bereit, Mittel für den "guten Zweck" zur Verfügung zu stellen. In schwierigeren wirtschaftlichen Zeiten spenden die Menschen jedoch entsprechend weniger oder gar nicht. Spenden sind also unregelmäßig. Und wer weniger Geld bekommt, ist gezwungen, weniger Geld auszugeben.

Für das Friedensdorf gilt das Gleiche: Der Umfang der Hilfe für die Kinder aus Kriegs- und Krisengebieten ist abhängig von den vorhandenen Mitteln, sprich den Spenden. Die Friedensdorf Gemeinschaftsstiftung soll für unsere humanitäre Arbeit auf lange Sicht eine sichere Finanzquelle bieten, unabhängig von schwankenden Spendeneingängen.

Als Stiftungsstammkapital wurden 100.000 DM vom Vorstand des Trägervereins "Aktion Friedensdorf e. V." in die Stiftung eingebracht. Das Kapital stammt aus Erlösen der Friedensdorf-Wirtschaftsbetriebe. 2004 konnte durch die Stiftung erstmals eine Basisgesundheitsstation in Kambodscha errichtet werden, weitere Projekte folgten. Auch die Hilfsflüge des Friedensdorfes wurden in den vergangenen Jahren teilweise durch unsere Stiftung finanziert.

Die Friedensdorf Gemeinschaftsstiftung hat einen Vorstand, Grundsatzentscheidungen werden vom Stiftungsrat getroffen, zu dem u.a. Burkhard Ulrich Drescher und Holger Rücken gehören. Burkhard Drescher wurde vom Stiftungsrat zum Stiftungsratsvorsitzenden gewählt. Wir möchten möglichst viele anstiften, sich an der Friedensdorf-Gemeinschaftsstiftung zu beteiligen, denn das sichert langfristig die Hilfe für tausende Kinder.

So können Sie helfen!

Bitte wählen Sie über die Schaltflächen Ihr Thema