Hilfe von A bis Z

Von Angola bis Zentralasien:
Aktiv in mehr als zehn Kriegs- und Krisengebieten

Die Liste der Einsatzländer, in denen das Friedensdorf heute tätig ist, ist im Laufe der Jahre immer länger geworden. Aufgelistet sind im Folgenden Länder, mit denen das Friedensdorf kooperiert. In Vietnam wurden die Projekte inzwischen an die vietnamesischen Partner übergeben; mit Japan verbindet das Friedensdorf eine enge Freundschaft – Hilfseinsätze sind dort nicht von Nöten.

 

Angola

Der Bürgerkrieg in Angola ist seit 2002 beendet. Als langfristige Folge bestehen in einigen Landesteilen außerhalb der großen Städte noch immer Gefahren durch Landminen, erklärt das Auswärtige Amt. In diesem westafrikanischen Land ist auch Jahre nach Ende des Bürgerkrieges die Ernährungs- und Gesundheitssituation der Bevölkerung größtenteils katastrophal: Etwa die Hälfte der Menschen haben Zugang zu medizinischer Versorgung und sauberem Trinkwasser. Tausende sterben an heilbaren Krankheiten wie Durchfällen, Infektions- oder Bluterkrankungen. Rund 40 Prozent der Angolaner leben unterhalb der Armutsgrenze – obwohl das Wirtschaftswachstum überraschend groß ist. Der Reichtum durch Erdöl und Diamanten erreicht aber nur wenige, die Mehrheit der arbeitenden Bevölkerung arbeitet in der Landwirtschaft.

1994 wurde zwischen dem Friedensdorf und der früheren angolanischen Partnerorganisation AAD auf Vermittlung der deutschen Botschaft in Luanda ein Kooperationsabkommen unterzeichnet, um verletzten und kranken Kindern zu helfen. Anfang des Jahres 1994 folgte der erste Hilfseinsatz. 2001 wurde die angolanische Partnerorganisation Kimbo Liombembwa gegründet, mit der das Friedensdorf seitdem zusammenarbeitet. Die angolanischen Kinder stellen neben den Kindern aus Afghanistan die zahlenmäßigig größte Patientengruppe.

Afghanistan

steht bereits seit 1987 auf der Liste der Friedensdorf-Einsatzländer. In den 1990er Jahren besiegten von Pakistan aus operierende und von den USA und Saudi-Arabien finanzierte Mudschaheddin die von der Sowjetunion gestützte Regierung. Die Aufteilung der Machtbereiche scheiterte; die fundamentalistisch islamisch ausgerichteten Taliban übernahmen die Macht, setzten eine radikale Interpretation des Islam und der Scharia durch. Nach den Terroranschlägen am 11. September 2001 in den USA wurde das Taliban-Regime in einem maßgeblich von den USA geführten Krieg gestürzt. Das Land ist seit 2004 Islamische Republik. Afghanistan zählt zu den ärmsten Staaten weltweit.

Zum Jahreswechsel 1986/87 erreichte das Friedensdorf die Bitte um medizinische Hilfe für Kinder in den Flüchtlingslagern von Peshawar im Grenzgebiet zwischen Afghanistan und Pakistan. Im April 1987 kamen die ersten vier Kinder zur Behandlung nach Deutschland. Bis April 1988 folgten weitere zehn. Seither ist Afghanistan das zweite Haupteinsatzgebiet des Friedensdorfes. Im November 1988 gab es die ersten Kontakte mit der afghanischen Organisation Roter Halbmond; die Kooperation besteht bis heute. Der Grundstein für das Friedensdorf in Kabul, das heute eine vom Afghanischen Roten Halbmond betriebene Poliklinik ist, wurde 1990 gelegt. Auch weitere Projekte konnten im Laufe der Jahre unterstützt und ins Leben gerufen werden.

Von einem Frieden ist das Land auch heute noch weit entfernt, erst im August 2016 gewann das Friedensdorf-Team traurige Eindrücke von der zunehmend schwieriger werdenden Sicherheitslage während des 74. Afghanistan-Einsatzes.

Armenien

 

erklärte sich 1991 von der Sowjetunion für unabhängig. Bis heute leidet das Land unter Auseinandersetzung mit der Nachbarrepublik Aserbaidschan um Bergkarabach, ein mehrheitlich von Armeniern bewohntes Gebiet der vormaligen Aserbaidschanischen Sowjetrepublik.

1988 sorgte zudem ein starkes Erdbeben für große Schäden, aufgrund derer noch immer viele Menschen obdachlos sind oder in primitiven Blechhütten leben. Auch in Armenien leben die meisten arbeitslosen Menschen unterhalb der Armutsgrenze, andere haben das Land verlassen, um Arbeit zu finden.

Das Friedensdorf arbeitet seit 1992 mit seiner Partnerorganisation, der Armenischen Kinderstiftung, zusammen und holt seit 1994 Kinder zur Behandlung nach Deutschland. Armenien gehört zu den Ländern, die Bürgerpakete mit Lebensmitteln und Kleidung im Rahmen der jährlichen Friedensdorf-Aktion „Hilfe wird gepackt“ erhalten.

Gambia

ist der kleinste Flächenstaat Afrikas und wirtschaftlich hauptsächlich abhängig von Geldspenden der Exilgambier und dem Tourismus. Etwa Dreiviertel der Bevölkerung lebt vom Reisanbau. Dennoch bleibt zumeist zu wenig übrig für die Versorgung der eigenen Familie. Das macht Nahrungsimporte notwendig. Fast die Hälfte der Bevölkerung lebt unter der Armutsgrenze. Nur die Hauptstadtregion um Banjul ist mit einigen Schulen und Krankenhäusern besser erschlossen als der Rest des Landes, wo fast nur Health Center mit Krankenpflegern die medizinische Versorgung übernehmen. Gambia ist ein Krisengebiet, das sich aufgrund mangelnder Ressourcen nicht entwickeln kann.

Im Juli 2012 holte das Friedensdorf erstmals drei Kinder zur medizinischen Behandlung nach Deutschland. Bis heute kooperiert die Hilfseinrichtung mit „Project Aid The Gambia”. Neben der Einzelfallhilfe werden auch wichtige medizinische Hilfsgüter geliefert.

Gaza

Der palästinensisch-israelische Konflikt im Nahen Osten eskalierte im Sommer 2014 erneut und auch hier sind die Kinder die unschuldigsten Opfer – mit Splitterverletzungen, Verbrennungen und gebrochenen Knochen. Im September 2014 kamen 42 palästinensische Mädchen und Jungen mit schweren Verletzungen nach Deutschland. Sie kehrten heim mit Prothesen und Narben, aber auch mit einer zweiten Chance.

Der Gazastreifen ist Teil der Palästinensischen Autonomiegebiete und steht formal unter Verwaltung der Palästinensischen Autonomiebehörde. Seinen Namen und seine geografische Form erhielt er nach dem ersten Arabisch-israelischen Krieg 1948/1949, als Israel und Ägypten ein Waffenstillstandsabkommen unterzeichneten. Der gewaltsame Tod dreier jüdischer Jugendlicher und der mutmaßliche Rachemord an einem palästinensischen Jungen waren Auslöser für eine erneute Eskalation 2014. Der Wiederaufbau hat inzwischen zwar begonnen, wird jedoch durch Korruption behindert.

Georgien

Im Kaukasus sieht man eine wirtschaftliche Chance in der Entwicklung des internationalen Transport-Korridors durch die Schwarzmeerhäfen Poti und Batumi. Dennoch herrschen hohe Arbeitslosigkeit und bittere Armut. Die gewalttätigen Konflikte um die Gebiete Abchasien und Südossetien eskalierten 2008 und zwangen an die 200.000 Menschen zur Flucht. Bis heute leben viele der Vertriebenen in Georgien unter widrigen Bedingungen.

Das Friedensdorf ist seit 1994 im Rahmen der Einzelfallhilfe in Georgien aktiv. Ebenso erhielten georgische Familien jahrelang Pakete, die Bürger in Deutschland mit dringend benötigten Hilfsgütern gepackt haben (Aktion „Hilfe wird gepackt“).

Japan

nimmt eine besondere Rolle in der Friedensdorf-Arbeit ein. Der Kontakt dorthin begann Mitte der 1990er Jahre, als Marion Suhr-Mäurich mit einem Team des staatlichen japanischen Fernsehsenders NHK im Friedensdorf einen Film zum Thema Ehrenamt drehte. Suhr-Mäurich und ihre Firma Media Research koordiniert journalistische Arbeiten für japanische Medien. Sie sorgte auch einige Jahre später dafür, dass die beliebte japanische Show „Ururun“ das Thema Friedensdorf aufgriff. Die populäre japanische Schauspielerin und Moderatorin Chizuru Azuma (kurz „Chi“ genannt), das TV-Team und die Zuschauer der Sendung waren so beeindruckt von der Arbeit des Friedensdorfes, dass weitere Filme folgten.

Chi engagiert sich seitdem persönlich mit Ausstellungen und Vorträgen für das Friedensdorf in Japan. Mit dem Cataloghouse-Konzern gibt es einen zweiten großen Friedensdorf-Helfer. Die millionenfach aufgelegten Versandhauskataloge des Unternehmens stellen seit 2002 die Arbeit der Oberhausener Einrichtung vor.

Seit 1999 die erste „Ururun“-Sendung über das Friedensdorf im japanischen Fernsehen gezeigt wurde, kommen zahlreiche junge Menschen aus Japan ins Friedensdorf, um für einige Monate ehrenamtlich zu helfen. Auch die Umwelt- und Reaktorkatastrophe von Fukushima im März 2011 hat daran nichts geändert. Inzwischen ist in Japan ein großes Netzwerk entstanden, das die Arbeit des Friedensdorfes unterstützt.

Lesen Sie hier mehr zum Partnerland Japan.

Kambodscha

zwischen Thailand, Laos und Vietnam gelegen, folgten in dem Land nach der Unabhängigkeit von der Kolonialmacht Frankreich anno 1953 jahrzehntelange Bürgerkriege. Auch der Vietnamkrieg und die Diktatur der Roten Khmer (1975-1979) brachte unglaubliches Leid. Eine flächendeckende für die Menschen erreichbare staatliche Krankenversorgung fehlt ebenso wie technische Ausrüstung.

Mit dem Bau von Basisgesundheitsstationen trägt das Friedensdorf seit 2002 dazu bei, die medizinische Versorgung in abgelegenen Provinzen zu verbessern. Neben Impfprogrammen nach dem WHO Standard, Schwangerschafts- und Hygieneberatung sowie Geburtsbegleitung können dort einfache Erkrankungen behandelt und kleine Operationen durchgeführt werden. 2006 entstand eine Tuberkulose-Station in der Provinzhauptstadt Kampot, mit dem Ziel, Kranke zu behandeln, Neuerkrankungen von Patienten zu verhindern und ein Bildungsprogramm zum Schutz vor Ansteckung zu entwickeln. Auch konnten notwendige Schulräume gebaut, die Notaufnahme im nationalen pädiatrischen Krankenhaus der Hauptstadt ausgestattet und eine dringend notwendige Entbindungs- und Kinderklinik in der Provinz Rameas Hek gebaut werden.

Neben dem Bau von vorrangig medizinischen Einrichtungen existiert in Phnom Penh ein durch die „Thüringisch-Kambodschanische Gesellschaft e.V.“ gefördertes Behinderten- und Blindenprojekt, das seit 2011 finanziell auch vom Friedensdorf unterstützt wird. Hier sollen junge behinderte Menschen während des kurzfristigen Aufenthaltes in dem Projekt Fertigkeiten erwerben, mit denen sie ihre Familien in den Heimatdörfern helfen können. Auch unterstützt das Friedensdorf einen von der „Knorr Bremse Stiftung“ gebauten Kindergarten für Müllsammlerfamilien bei Phnom Penh, sowie ein erweitertes Zirkusprojekt für Müllsammlerkinder in Battambang.

Kirgistan

in Zentralasien steht auf wirtschaftlich sehr schwachen Füßen und leidet immer noch unter dem Übergang von der sowjetischen Plan- zur sozialen Marktwirtschaft. Es gibt kaum Industrie. Als die Subventionen der Sowjetunion wegfielen, kollabierte die medizinische Versorgung. Weitere Probleme sind die teils blutigen ethnischen Auseinandersetzungen, die überall verbreitete Korruption und eine extrem ungleiche Verteilung der Einkommen.

Das Friedensdorf und die kirgisische Partnerorganisation „Together for Health“ besiegelten im April 2013 die Kooperation. Im selben Jahre wurde das erste Kind zur medizinischen Behandlung in Deutschland aufgenommen und es finden seither regelmässige Einsätze in Kirgistan statt. Mittlerweile werden Kinder auch im Rahmen der Projektarbeit durch Spezialisten in Kirgistan operiert und die entsprechend notwendige Ausrüstung wurde vom Friedensdorf zur Verfügung gestellt.

Rumänien

ist zwar seit 2007 EU-Mitglied, dennoch haben sich die Lebensbedingungen für weite Teile der Bevölkerung kaum verbessert. Steigende Mieten, Verteuerung bei Lebensmitteln und Medikamenten, Arbeitslosigkeit und Armut sowie eine unzureichende medizinische Versorgung sind die Folgen.

Deshalb setzt das Friedensdorf sein Engagement in Rumänien fort, das 1990 mit der Einzelfallhilfe begann und auf die Projektarbeit ausgeweitet wurde. 1994 gingen eine physiotherapeutische Einrichtung und eine orthopädische Reparaturwerkstatt in Sinnicolau Mare in Betrieb. Seither werden hauptsächlich Hilfsgüter wie medizinische Geräte, Medikamente und Kleidung dorthin gebracht. Auch wurde ein Bus finanziert, der für Arztfahrten, Schulbesuche o.ä. eingesetzt wird.

Sri Lanka

In dem ehemaligen Ceylon (bis 1972) eskalierte zunächst 1983 und dann erneut Mitte der 1990-er Jahre der Konflikt zwischen Tamilen und Singhalesen. Die radikalen Liberation Tigers of Tamil Eelam, die den unabhängigen Tamilenstaat wollten, erhielten starken Zulauf. Die Kämpfe zwischen der LTTE und sri-lankischer Armee forderten alleine im Frühjahr 2009 tausende Todesopfer unter der Zivilbevölkerung, bis zu 200.000 Menschen flüchteten. Nach über 25 Jahren endete der Bürgerkrieg am 18. Mai 2009 mit dem vollständigen militärischen Sieg der sri-lankischen Regierungstruppen über die LTTE.

Am 26. Dezember 2004 hatte ein verheerender Tsunami in Sri Lanka mehr als 45.000 Todesopfer gefordert. Das Friedensdorf leistete damals als eine der ersten Organisationen Hilfe vor allem im Norden des Landes.

Direkt nach dem Tsunami wurden Projekte im Norden, Nordosten und Westen des Landes initiiert bzw. das seit 1996 bestehende Projekt einer orthopädischen Werkstatt in Nattandiya umgebaut, um den interkulturellen Austausch von bislang verfeindeten Jugendgruppen zu fördern. Mit Beginn des Jahres 2016 wurde das Projekt in die Eigenständigkeit übergeben. Schon vor der Tsunami-Katastrophe  sind 1991 und 1992 drei Kinder zur medizinischen Behandlungen nach Deutschland gekommen und anschließend in ihre Heimat zurückgekehrt.

Tadschikistan

gilt als die ärmste der zentralasiatischen Republiken, entsprechend schlecht ist die medizinische Versorgung großer Teile der Bevölkerung.

Obwohl der Bürgerkrieg seit 1997 beendet ist, leben noch immer gut ein Drittel der Bevölkerung unterhalb der Armutsgrenze. Der überwiegende Teil ist in der Landwirtschaft tätig, wozu sich aber nur etwa sieben Prozent des Landes eignen, ansonsten dominiert unzugängliches Hochgebirge.

Bereits seit 1994 kamen kranke und verletzte Kinder zur medizinischen Einzelfallhilfe nach Deutschland. Seit 2005 besteht eine Zusammenarbeit mit der Partnerorganisation „Dechkadai Sulh Derewnja Mira“ (übersetzt: Friedensdorf). Im Jahr 2016 konnte ein neues Projektgebäude finanziert werden, das zu einem kleinen Rehazentrum ausgebaut werden soll. Ebenso wie die Kaukasusrepubliken wird auch Tadschikistan bei der alljährlichen Aktion „Hilfe wird gepackt“ mit Lebensmittelpaketen und Hilfsgütern bedacht.

Usbekistan

ist das bevölkerungsreichste Land Zentralasiens und entstand 1925 als Usbekische Sozialistische Sowjetrepublik, einem Teil der Sowjetunion.

1991 folgte die Unabhängigkeit. Industrie und Landwirtschaft dominieren – hier vor allem Baumwolle. Seit 2002 werden im Zuge der Afghanistan-Kombinationseinsätze bei einer Zwischenlandung in Taschkent auch usbekische Kinder nach Deutschland mitgenommen und erhalten eine Chance auf Heilung ihrer Krankheiten und Verletzungen.

Seit 2003 wird die Projektarbeit mit dem usbekischen Partner „Stiftung für eine gesunde Generation“ ausgebaut. Das Friedensdorf finanziert seit 2003 Operationen für Kinder mit Lippen-Kiefer-Gaumenspalten, seit 2008 Operationen für Kinder mit orthopädischen Problemen, und seit 2011 wird Kindern geholfen, die plastisch-chirurgische Behandlungen benötigen. Die Projekte konnten 2015 auf die Operation für herzkranke Kinder in Usbekistan oder bei besonders schwierigen Fällen in Indien ausgeweitet werden.

Vietnam

mit diesem Land in Südostasien und dem im März 1965 ausgebrochenen Krieg – Folge einer offenen Intervention der USA – begann die Geschichte des Friedensdorfes (mehr dazu lesen Sie hier).

Der Krieg endete mit der Einnahme Sàigòns im April 1975 durch nordvietnamesische Truppen. Es folgte die Wiedervereinigung des Landes. Der großflächige Einsatz von Entlaubungsmitteln wie Agent Orange führte zu Langzeitkontaminationen, es kam und kommt vermehrt zu Krebserkrankungen und Missbildungen bei Neugeborenen.

In Vietnam begann auch die Projektarbeit des Friedensdorfes. 1973 wurde das erste Friedensdorf in Da Lat errichtet, weitere folgten landesweit. Hinzu kamen mehr als 100 Basisgesundheitsstationen, einige Schulen und ein Fischereischulschiff. Zudem hat das Friedensdorf etliche große Kliniken und Reha-Zentren in Vietnam errichtet, die heute Bestandteil des vietnamesischen Gesundheitswesens sind. Aufgrund dieser positiven Entwicklung ist die Einzelfallhilfe in Vietnam inzwischen eingestellt, die folgenden Projekte werden von den vietnamesischen Partnern in Eigenregie betreut:

Friedensdörfer in Vietnam:

  • Friedensdorf DaLat I – Kinderstation seit Juli 1990
  • Friedensdorf DaLat II – Orthopädiewerkstatt seit Dezember 1992
  • Friedensdorf DaNang – Orthopädiewerkstatt seit Dezember 1992
  • Friedensdorf Thanh Xuan I, Hanoi – Kinderstation seit Dezember 1991
  • Friedensdorf Thanh Xuan II, Hanoi – Sonderschule und Ausbildungswerkstatt seit April 1996
  • Friedensdorf Ho-Chi-Minh-City I – Kinderkrankenhaus seit September 1990
  • Friedensdorf Ho-Chi-Minh-City II – Pflegestation seit April1996
  • Friedensdorf Song Be – Kinderstation seit Dezember 1991
  • Friedensdorf Tay Ninh – Kinderstation seit November 1993
  • Friedensdorf Hue – Kinderstation seit September 1995
  • Friedensdorf Ha Tay – Rehabilitations- und Heimeinrichtung für behinderte Kinder mit Basisgesundheitsversorgung seit 1997. Das Friedensdorf Ha Tay ist eingebunden in das Gemeinschaftsprojekt "Dorf der Freundschaft", an dem Organisationen aus verschiedenen Staaten beteiligt sind.

Weitere Projekte in Vietnam:

  • Über 100 Basisgesundheitsstationen. Eröffnung der ersten beiden Pilotprojekte in 1991
    Friedensdorf-Schulen.
  • 1989: 3 Schulen in der Gemeinde Dai Loc – Fischerei-Schulschiff
  • 1988: Fischkutter "Hoa Binh - Frieden" Inbetriebnahme in VietNam Juli 1988