Das Friedensdorf International lädt am 18. Oktober 2024 zu einer besonderen Veranstaltung ein, die sich mit dem Thema Resilienz in Kriegs- und Krisengebieten beschäftigt. In Zusammenarbeit mit dem Sozialarbeiter und Therapeuten Jamal Alkirnawi, Gründer der Organisation A New Dawn in the Negev für Beduinen in Israel, sowie dem Krisen- und Konfliktjournalisten Jan Jessen, werden unterschiedliche Ansätze und Perspektiven zur Förderung von Resilienz vorgestellt und diskutiert.
Die Veranstaltung bietet Einblicke in die Bewältigungsstrategien, die in vielen Kulturen seit Jahrhunderten angewandt werden, um den psychischen und physischen Folgen von Gewalt und Trauma entgegenzuwirken. Jamal Alkirnawi wird dabei insbesondere über die Rolle der Beduinengemeinschaft in Israel sprechen. Als Vertreter dieser Gemeinschaft und Gründer der Hilfsorganisation „A new dawn in the Negev“ teilt er wertvolle Erfahrungen, wie traditionelle Therapieansätze und Friedenspraktiken in krisengeprägten Regionen zur Heilung und Konfliktbewältigung beitragen können.
Gemeinsam mit Jan Jessen, der als Krisen- und Konfliktjournalist zahlreiche Erfahrungen in von Kriegen betroffenen Gebieten gesammelt hat, wird diskutiert, wie sich Resilienz fördern lässt. Ein besonderes Augenmerk liegt auf der Frage, inwiefern bereits bestehende traditionelle Perspektiven und Praktiken die Resilienz von Kindern stärken können und welche weiteren Maßnahmen nötig sind, um diese zu unterstützen.
Veranstaltungsort: Friedensdorf Oberhausen
Referenten: Jamal Alkirnawi, Gründer der Organisation A New Dawn in the Negev für Beduinen in Israel, & Krisen- und Konfliktjournalist Jan Jessen
Freutag, 18.10.2024
Einlass ab 18:30 Uhr
Kursgebühr: kostenlos
Kursnummer: C 24012 E
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