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Schweres Erdbeben im Osten Afghanistans

In der Nacht von Sonntag auf Montag hat ein Erdbeben den Osten Afghanistans erschüttert. In Kunar, Laghman, Nuristan und Nangarhar sollen bislang rund 700 Menschen gestorben sein, darunter viele Kinder, ebenso unter den zahlreichen Verletzten. Es ist zu befürchten, dass die Opferzahlen in dem schwer zugänglichen Gebiet noch steigen werden. Das Friedensdorf hat umgehend vier Emergency Health Kits bestellt, um den Verletzten schnell medizinische Hilfe zukommen zu lassen. Ein Health Kit enthält Verbandsmaterial und Medikamente zur Erstversorgung für etwa 10.000 Personen. Die Hilfe wird vor Ort über die Friedensdorf-Partner des Afghanischen Roten Halbmondes ausgegeben.

Friedensdorf-Team in Afghanistan

Aktuell sind Friedensdorf-Mitarbeiter vor Ort in Kabul, um Kinder für den nächsten Hilfseinsatz Ende des Jahres auszuwählen, und weitere Mitarbeiter*innen in Herat im Westen des Landes, wo sie sich ein Bild von der Situation der Flüchtlinge in der Grenzregion machen werden. Sie werden alsbald versuchen, in die Erdbebenregion zu reisen, um dort unmittelbar zu sehen, wie das Ausmaß der Zerstörung ist und welche Hilfen zukünftig benötigt werden.

Medizinische Behandlungen für Kinder zu zwei Dritteln in Kabul

Die Friedensdorf-Mitarbeitenden haben in den vergangenen Tagen in Kabul über 1.700 Familien mit verletzten und erkrankten Kindern vorgestellt bekommen und sich erschüttert gezeigt über die enorme Not der Kinder. Für 74 Mädchen und Jungen konnten bislang Zusagen für Behandlungen in deutschen Krankenhäusern gemacht werden. Vielleicht werden noch einige dazu kommen, doch die Zahl der hiesigen Freibehandlungen ist sehr begrenzt. Zusätzlich werden rund 150 Kinder in Kabuler Kliniken behandelt werden können, da das Friedensdorf die Operationen finanzieren kann. Diese Auslandsoperationen in Kabul lässt das Friedensdorf seit 2023 durchführen – eine Maßnahme, mit der die sinkenden Freibettenzahlen etwas kompensiert und insgesamt möglichst viele Kinder behandelt werden können. Für spezielle und komplexere Behandlungen müssen die kleinen Patienten jedoch nach wie vor nach Deutschland ausgeflogen werden.

Alle Hilfen nur mit Spendengeldern möglich

Sowohl die Emergency Health Kits für die Verletzten des Erdbebens, als auch die Auslandsoperationen und die entstehenden Kosten im Rahmen eines Hilfseinsatzes werden mithilfe von Spendengeldern finanziert.

Das Friedensdorf freut sich über Spenden unter dem Stichwort „Afghanistan“:

Stadtsparkasse Oberhausen

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